Lanzarote-Nachrichten, Archiv Dezember 2006

www.lanzarote-nachrichten.com

30.12. Costa Teguise: Tourismusbehörde der Kanarischen Regierung bewilligt Geld für umfangreiche Straßensanierungen

Rund 1 Mio. € werden demnächst ausgegeben zur Sanierung der Uferpromenade sowie einiger Straßen und Wege in Costa Teguise.

Die Uferpromenade soll im Abschnitt Playa Jablillo bis Las Cucharas erneuert und verschönert werden. Folgende Straßen werden neu asphaltiert und hergerichtet: Die Avenidas Islas Canarias sowie Jablillo, die Straßen Adelfas, Acacias, Catamarán, Travesía del Hurón, Elipse, Drago sowie die Zuwegung zur Guardia Civil.

Es ist geplant, dass alle Arbeiten bis zum Sommer 2007 abgeschlossen sein werden.

Quelle

30.12.06 Zahlreiche Veranstaltungen in 2007 zum 40. Geburtstag von Puerto del Carmen

Vor rund 40 Jahren, im Oktober 1966, nahm der Tourismus in Puerto del Carmen mit der Eröffnung des Hotels Los Fariones seine Anfänge. Die Nachfrage nach den Zimmern war so groß, dass das Hotel bereits während der ersten Jahre seines Bestehens angebaut werden musste. Weitere touristische Unterkünfte kamen rasch hinzu, und innerhalb von 4 Jahrzehnten expandierte Puerto del Carmen zu einem großen Touristenort mit zur Zeit 29.543 Übernachtungsplätzen.

Doch seit einigen Jahren ist die touristische Nachfrage kontinuierlich zurück gegangen, was auch darauf zurück geführt wurde, dass die Herbergen in die Jahre gekommen und weit entfernt von einer Jahr 2000-Fähigkeit waren. Zur Zeit erfolgt eine Aufholjagd durch umfangreiche Sanierungen einiger Anlagen, und in jüngster Zeit sind immerhin schon 8000 alte Plätze in neuem Glanze erstrahlt. Und es wird weiterhin aufgemöbelt, schließlich wurde das Ziel hoch gesteckt: Insgesamt sollen 50% der Herbergen alsbald saniert oder zumindest umfangreich renoviert werden.

Das Jahr 2007 wird als 40. Geburtsjahr mit vielen Veranstaltungen gefeiert werden. Neben den Klassikern Karneval, Ironman und Lanzaid sollen Fotowettbewerbe, Tennisturniere und noch viele weitere Veranstaltungen hinzu kommen.

In einem Informationszelt in der Avenida de Las Playas an der Playa Grande werden die Besucher über die 2007er-Aktivitäten auf dem laufenden gehalten.

Quelle

26.12.06 Futterplätze für die vom Aussterben bedrohten Schmutzgeier

Bereits im März wurde in der Presse angekündigt, dass für Schmutzgeier – nur noch 2 Paare an der Zahl gibt es auf Lanzarote – Futterplätze eingerichtet würden. Dies ist in den vergangenen 9 Monaten offenbar nicht geschehen, denn heute ist in der Presse erneut ein Artikel zu lesen, in dem diese Maßnahmen angekündigt werden....

Hier geht es zum Bericht vom März
Und hier zu einem Artikel im Mai über weitere bedrohte Tierarten auf Lanzarote
 

24.12.06 Inselmagazin Lanzarote 37°: Januar-Ausgabe bereits online

Prima, dass die “neue” Lanzarote 37° bereits während der Feiertage online zu lesen ist

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:

Ein Besuch im „Aquarium Lanzarote“ in Costa Teguise
Wanderung durch den „El Jable“: Ausflug in eine andere Welt
Parteien auf den Kanaren: Coalición Canaria – Die Nationalisten
Villa de Teguise: Historischer Spaziergang durch Teguise
Zwei Künstler auf einer Wellenlänge: Ausstellung „Ö-SIRIS – Visiones Paralelas“ mit José Antonio Machado und Carlos Parra
Gartengestaltung auf Lanzarote (Teil 4): Grüner Schmuck – die beliebtesten Pflanzen in hiesigen Gärten
Auswanderer (6): Alice Baumann genießt das Inselleben
Veranstaltungskalender
Kleinanzeigen

..... und noch viele weitere wissenswerte und interessante Beiträge und Informationen...

24.12.06 Weihnachtskrippen auf Lanzarote

Zum Fest haben wir Fotos einiger Weihnachtskrippen auf Lanzarote zusammengestellt. Die Krippen werden noch eine Weile aufgestellt bleiben, so dass wir es hoffentlich schaffen, weitere Krippen präsentieren zu können.

Bitte hier klicken

22.12.06 Costa Teguise: Hotel-Mitarbeiter gewinnen in der Weihnachtslotterie 600.000,- Euro

Heute ist in Spanien zwar kein offizieller Feiertag gewesen, inoffiziell aber vielleicht sogar der wichtigste Tag im Jahr, denn heute wurden die Lose der spanischen Weihnachtslotterie gezogen. Wer konnte, klebte also stundenlang vorm Fernseher, um die vorgesungenen Gewinnzahlen mit der eigenen Losnummer zu vergleichen.

Und hier ist nun lesen, dass eine Küchenkraft des Hotels Occidental Allegro Oasis in Costa Teguise - so wie seit Jahren - in Bilbao 30 Zehntellose gekauft und für sich und seine Kollegen nach Lanzarote mitgebracht hat. 25 Küchenmitarbeiter des Hotels haben sich in diesem Jahr daran beteiligt. Großer Jubel brach bei den Mitarbeitern heute aus, schließlich entfiel auf jedes Zehntellos ein Gewinn von 20.000,- Euro. Gefeiert wird heute allerdings erst spät in der Nacht, nach Feierabend, denn zur Zeit herrscht Hochbetrieb in den Hotels.

...... Um einiges beschwingter dürfte die Arbeit heute von der Hand gegangen sein ...

20.12.06 Los Cocoteros: Abriss eines Schwarzbaus

Die kanarische Behörde für Landschafts- und Naturschutz (Apmun) hatte den Abriss angeordnet; und gestern ist unter dem Schutz der Guardia Civil ein Bagger angerückt, um auf einem Grundstück zwei Lagerhäuser („almacenes“), ein Wasserreservoir und die Grundstücksmauern abzureißen. Der Bauschutt wurde per LKW abtransportiert.

Nach Auskunft des kanarischen Umweltministeriums wurde durch die Bebauung gegen mehrere Gesetze und Vorschriften verstoßen: Zum einen sei auf „suelo rústico“, d.h. auf nicht bebaubarem Land, gebaut worden, das darüber hinaus als landwirtschaftliches Nutzgebiet mit besonderen Auflagen ausgewiesen sei, und zum anderen befinde sich das Grundstück auf einem Gebiet, das unter das strenge Küstenschutzgesetz falle, das eine Bebauung ausschließt.

Der erfolgte Abriss ist die Konsequenz einer Anzeige („denuncia“) bei der Apmun im Jahre 1992. Das Verfahren hat die Instanzen bis zum Obersten Gerichtshof der Kanaren durchlaufen und wurde dort am 18.1.2002 zugunsten des Klägers entschieden. Die Abrisskosten habe der Beklagte zu tragen.

Mit gesenktem Haupt verfolgte Domingo Villalba, Eigentümer des Grundstücks und Inhaber einer Bäckerei in Guatiza, die Abrissarbeiten. Er fühle sich ungerecht behandelt, schließlich seien diverse andere Grundstücke, die sich innerhalb der Küstenzone befinden, ebenfalls bebaut und dort würde nichts abgerissen werden. Auf Schadenersatz wolle er klagen, da er im Besitz einer Bewohnbarkeitsbescheinigung (cedula de habitabilidad) für die “almacenes” sei.

Francisco Guzmán, Anwalt von Villalba, fügte hinzu, es habe kein entsprechender Abrissbescheid vorgelegen. Außerdem sei die Angelegenheit verjährt. Darüber hinaus seien die das Grundstück einfriedenden Mauern, die ebenfalls abgerissen wurden, seinerzeit durch Subventionen der kanarischen Regierung gesetzt worden und vom Urteil überhaupt nicht betroffen gewesen.

Quelle

19.12.06 Gemeinde Tías: 8 Veranstaltungen am internationalen Tag der Migranten

In einem großen Zelt gegenüber der Playa de los Pocillos haben gestern Vertreter diverser Immigrantengruppen Informationsstände über ihre Herkunftsländer aufgebaut, an denen auch landestypisches Kunsthandwerk vorgestellt wurde sowie kulinarische Spezialitäten probiert werden konnten. Musikalische und andere künstlerische Darbietungen rundeten das bunte Programm ab.

Dabei handelte es sich um eine von insgesamt acht Veranstaltungen, die von der Gemeinde Tías zum internationalen Tag der Migranten organisiert wurden.

Der Anteil der Immigranten in der Gemeinde Tías ist einer höchsten im Landesvergleich; und ganz besonders hoch ist er mit 70% in Puerto del Carmen. 76 verschiedene Nationalitäten prägen – neben den Touristen - den Küstenort.

Quelle 1, Quelle 2

18.12.06 Architekturprojekt in Arrecife

Auf Initiative des kanarischen Ministeriums für Tourismus entwerfen ausgewählte Architekturbüros für einige kanarische Städte Pläne, wie innerstädtische Bereiche in attraktive Lebensräume mit positivem Erscheinungsbild umgestaltet werden könnten. Auch Arrecife steht auf dem Programm, das den Titel „Especies de Espacios“ trägt. Dabei sollen sowohl soziale, als auch künstlerische sowie kulturelle Aspekte Berücksichtigung finden.

Drei Projektphasen sind vorgesehen. An der ersten Phase, die nun begonnen hat, nehmen kanarische Architekturbüros aus Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote teil, an der zweiten Phase werden weitere Architekten von den Kanaren, aber auch vom Festland teilnehmen, und in der dritten Phase bekommt das Projekt internationale Verstärkung.

Die Vorschläge werden vor Ort auf Tafeln öffentlich präsentiert, und im April wird in den Architektenkammern von Teneriffa und Gran Canaria eine umfassende Ausstellung stattfinden. Darüber hinaus wird ein Projektkatalog erstellt, der auch auf internationaler Ebene präsentiert werden soll, u.a. in der Ausstellung „On-Site“ im Museum of Modern Art in New York.

Quelle

17.12.06 Playa Blanca: Hafenausbaupläne veröffentlicht

Größer soll der Hafen werden, auf dem jährlich mehr als 800.000 Passagiere von den und auf die Fähren strömen, die zwischen Fuerteventura und Lanzarote pendeln. Die Kaimauern sollen um 380 m verlängert werden und das Hafengebiet insgesamt 81.700 m² umfassen und neu gestaltet werden. Ein moderner Fahrgastterminal, Cafés sowie zeitgemäße Büroräume für Mitarbeiter der Fähr- und Hafengesellschaften sollen den Wohlfühlfaktor erhöhen.

Die Kanarische Regierung hat nun die Hafenausbaupläne sowie eine Umweltverträglichkeitsstudie im Amtsblatt veröffentlicht.

Ginge es nach den noch nicht verabschiedeten Plänen des holländischen Architekten Ben van Berkel, der im vergangenen Jahr damit beauftragt wurde, ein Gesamtkonzept insbesondere für den Hafenbereich von Playa Blanca zu entwickeln, wird es noch weitere Veränderungen geben: Im Gebiet des alten Hafenbeckens soll eine parkähnliche Anlage mit Fußgänger- und Wassersportzone entstehen, und in deren Untergeschoss ein Parkplatz für 1000 Fahrzeuge.

Quelle

Anm.: der international tätige Architekt hat eine besondere Affinität zu Lanzarote: Er besitzt in Los Valles ein Haus, in dem er sich häufig und gerne aufhält - so stand es in einem früheren Artikel, den ich im www leider nicht mehr finde.

13.12.06 Pro-Kopf-Ausgaben der Touristen leicht gestiegen

Das Kanarische Institut für Statistik hat ermittelt, dass die Pro-Kopf-Ausgaben der Lanzarote-Touristen im 3. Quartal 2006 zwar leicht gestiegen sind, jedoch nach wie vor unter dem kanarischen Durchschnittswert lagen; und zwar um € 2,01 pro Tag.

Die Durchschnittswerte im einzelnen:

Jeder Gast hat pro Tag 102,83 € ausgegeben. Davon 63,10 € im Heimatland und € 37,73 auf Lanzarote. Den größten Beitrag zur Inselwirtschaft leisteten Individualtouristen mit vor-Ort-Ausgaben von 53,23 € pro Kopf und Tag, den geringsten Beitrag All-Inclusive-Gäste, da jeder einzelne von ihnen die Inselkassen lediglich um € 29,25 pro Urlaubstag gefüllt hat.

Nach Herkunftsland:

Die Schweizer haben sowohl im Heimatland als auch vor Ort pro Person am meisten ausgegeben (Details werden im Artikeln nicht genannt). Die am stärksten vertretene Touristengruppe der Engländer gibt sich weniger knauserig als die Deutschen, denn pro Urlaubstag werden 97,96 Euro pro Kopf ausgegeben; davon 39,09 € auf Lanzarote. Im Vergleich dazu berappt der durchschnittliche deutsche Tourist pro Urlaubstag insgesamt 90,29 €; davon 27,45 € auf Lanzarote.

Jeder spanische Tourist gab 112,27 pro Tag aus, wovon 44,08 € in die Inselkassen geflossen sind.* Dafür betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der spanischen Gäste lediglich 7,63 Nächte. Im Vergleich dazu: Holländer 12,1; Deutsche 11,44 und Engländer 10,83 Nächte.

90% der Besucher haben Lanzarote die Note gut bis sehr gut erteilt. Am meisten gepunktet haben dabei das Klima, die Ruhe und die Landschaft. Gut abgeschnitten haben auch die Gastfreundschaft, die Sicherheit und der Taxiservice. Am wenigsten begeistert waren die Gäste von der Gastronomie ihrer Unterkunft/ihres Hotels, den Ausgehmöglichkeiten am Abend, der Qualität der Ladengeschäfte, dem öffentlichen Nahverkehr, den Freizeitparks sowie zum Thema Golf.

Quelle

PS:* Flüge zwischen dem spanischen Festland und Lanzarote sind relativ günstig, so dass interessant wäre zu erfahren, wofür im Detail der Differenzbetrag verwendet wurde...

12.12.06 Sturm: La Graciosa-Besucher saßen fest

In den vergangenen Tagen standen die Wetterzeichen auf Sturm mit starken Orkanböen und hohem Wellengang, so dass der Fährverkehr zwischen La Graciosa und Lanzarote am vergangenen Samstag eingestellt werden musste. Zwischen 70 und 80 Gäste saßen seitdem fest und konnten erst heute früh die Insel verlassen. Eine ausländische Familie hat am Montag für den Inseltransfer einen Helikopter gechartert, um ihren Rückflug in die Heimat antreten zu können.

Entwarnung gibt es noch nicht, so dass weiterhin mit einem unregelmäßigen Fährverkehr zu rechnen ist.

Quelle

7.12.06 “Hacer puente”: Brückentage

Gestern war Tag der Verfassung und morgen ist Maria Empfängnis. Gleich 2 Feiertage in einer Woche führen dazu, dass Schüler und Lehrer ein paar zusätzliche Ferientage haben und jeder, der es einrichten kann, so viele Brückentage wie möglich nimmt (..bzw. nehmen muss, um sich um die Kinder zu kümmern). 

Auch wir “hacemos puente” und melden uns kommende Woche wieder.

7.12.06 Bald Auflüge mit dem Fischkutter?

Demnächst geht unter dem Titel „Sagital“ ein mit 120.000,- € von Seiten des europäischen Sozialfonds unterstütztes Projekt in eine zweijährige Testphase. Durch das Projekt soll eine Symbiose geschaffen werden zwischen dem Tourismus und dem Fischereisektor der Region, und somit beiden Bereichen zugute kommen. Teilnehmen werden 3 Küstenzonen Spaniens, darunter auch die Kanaren mit Lanzarote und La Palma.

Die Studien umfassen auch einen Praxisteil, durch den Lanzarote demnächst in den Genuss einer weiteren touristischen Attraktion kommen könnte: Auf einem Fischkutter sollen Touristen beim Fischfang zuschauen können und sich über Fische und Fangmethoden aufklären lassen, oder sich einfach nur ganz bodenständig-romantisch an der Küste entlang schippern lassen.

Quelle

6.12.06 Bericht über Haría in der Wochenendbeilage der Tageszeitung „El País“

Publicity vom Feinsten: Die Gemeinde Haría ist stolz darauf, dass in der Reisebeilage der Wochenendausgabe vom 25.11. der mit Abstand größten Tageszeitung Spaniens ein Artikel über Haría veröffentlicht wurde. Unter dem Titel „1000 Palmen, um glücklich zu sein“, ist ein Streifzug durch den Inselnorden beschrieben, in dem sogar der „Bosquecillo“ erwähnt wird.

Hier geht’s zum Originalbericht im “el País” - und hier zur entsprechenden Information im Gemeindeanzeiger “Hoja de Haría”
 

5.12.06 Werbekampagne der Kanaren in Madrid und Barcelona

Unter dem Slogan „Weiße Weihnachten. Auf den Kanaren.“ wird in Madrid und Barcelona während der Weihnachtsfeiertage jeweils ein großes Plakat angebracht werden, auf dem ein großer weißer Sandstrand, türkisfarbenes Meer und ein tiefblauer Himmel zu sehen sein werden. In Barcelona wird das Plakat eine Größe von 18 x 20 m haben und in Madrid von 27 x 16 m und an viel befahrenen Straßenkreuzungen platziert werden.

Über 3,5 Mio. € hat die kanarische Regierung in 2006 für derartige Sonderaktionen in Festlandspanien zur Verfügung gestellt.

Im Zeitraum Januar bis September 2006 sind, verglichen mit dem selben Vorjahreszeitraum, 7,81% mehr Festlandspanier auf die Kanaren gekommen.

Quelle

4.12.06 Ab Juli 2007 Direktflüge ab Polen

Mit einigen Hotels und Apartmentanlagen an der Costa Teguise wurden Abkommen für Pauschalreisen geschlossen, und eine „Probezeit“ von 6 Monaten ist vorgesehen, um die Resonanz aus Polen zu testen.

Quelle

4.12.06 Pedro Almodóvar legt sein Lanzarote-Filmprojekt zunächst auf Eis

Am 4.7.06 wurde angekündigt, dass Pedro Almodóvar seinen nächsten Film ‘La tempestad soñada’ auf Lanzarote drehen werde.

Daraus wird erst einmal nichts. Denn Almodóvar möchte zunächst seine Midlifecrisis filmerisch verarbeiten. Seinen 40. Geburtstag habe er ignoriert; und nach seinem 50. Geburtstag musste er deshalb umso heftigere Krisen durchmachen. Titel des neuen Films ‚La piel que habito’ (~ „die Haut, in der ich lebe“). Penelope Cruz soll die weibliche Hauptrolle besetzen, über die Besetzung der männlichen Hauptrolle hüllt sich Almodóvar noch in Schweigen.

Die Dreharbeiten auf Lanzarote verschieben sich deshalb auf Ende 2007/Anfang 2008.

Quelle

4.12.06 Neuer Flächennutzungsplan von Haría schließt touristisches Bauprojekt in Órzola aus

Die COTMAC (Kommission für Territorialordnung und Umweltschutz der Kanarischen Inseln) hat am 1.12.06 den neuen Flächennutzungsplan PGOU* des Municipio de Haría verabschiedet. Dabei ist eine Bebauung zur touristischen Nutzung ausgeschlossen worden mit der Begründung, dass diese gegen den geltenden touristischen Nutzungsplan (PTE**) verstoße.

Konkret betroffen ist ein geplantes Projekt zum Bau einer touristischen Anlage für (Wasser-)Sportler mit Platz für 150 Gäste.

Der Bürgermeister vom Municipio de Haría, José Torres Stinga, zeigte sich sehr zufrieden: Zum einen darüber, dass nur 2,5 Jahre erforderlich waren, um den Plan zu erstellen, und zum anderen, weil einige Widersacher nun keinen Reibach mit Grundstücksgeschäften machen könnten. 

Quelle

Anmerkung:
* PGOU = plan(ificación) general de ordenación urbana = Flächennutzungsplan, in dem allgemein ausgewiesen ist, welche Zonen Baugebiet, landwirtschaftliche Zonen, Grünzone, Bauerwartungsland, etc. sind. Was und wie konkret in den Bauzonen gebaut werden darf, steht im Plan Parcial (PP).

* PTE = Plan Territorial Especial de Ordenación Turística = Touristischer Nutzungsplan, in dem auch die zulässige Bettenzahl einer Urlaubsregion festgelegt wird

1.12.06 Zum Weltaidstag

Auf Lanzarote leben 360 Personen, die sich mit HIV infiziert haben und von ihrer Infektion wissen. Auf der Grundlage statistischer Hochrechnungen ist davon auszugehen, dass rund 90 Personen auf der Insel leben, ohne von ihrer Infektion in Kenntnis zu sein.

In vielen Fällen erfolgte die entsprechende Blutuntersuchung und Diagnose erst relativ spät, wenn das Immunsystem bereits stark geschwächt ist.

Auch wenn jedem Patienten sehr wirksame, lebensverlängernde Medikamente kostenlos verabreicht werden und sich dadurch die Lebenserwartung mittlerweile stark erhöhen lässt, fehlt es auf Lanzarote an der erforderlichen, psychologischen Unterstützung, wenn Betroffene von ihrer Infektion erfahren, so der Präsident der Hilfsorganisation „Faro Positivo“. Auch weist er darauf hin, dass die meisten Infizierten ihre Infektion verheimlichen würden, denn Diskriminierung sei noch stark verbreitet, auch wenn sich ein Trend zu mehr Toleranz durchaus abzeichne.

Quelle

1.12.06 Staatsanwaltschaft ermittelt zur Zeit gegen 2 Bürgermeister und 1 Ex-Bürgermeister

Den beiden amtierenden Bürgermeistern Juan Pedro Hernández aus Teguise und José Francisco Reyes aus Yaiza sowie dem Ex-Bürgermeister von Haría, Juan Ramírez, wird Verletzung der Amtspflichten vorgeworfen. In sämtlichen Fällen geht es um Korruption im Rahmen von der (illegalen) Vergabe von Baulizenzen.

Quelle