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Aktuelle Lanzarote-Nachrichten
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26.02.2008 Vom Küstenschutzgesetz Betroffene bilden Bürgerinitiative
Spanienweit haben sich in weniger als zwei Monaten bereits rund 2.000 Eigentümer, deren Häuser in der sogenannten Küstenschutzzone liegen und deshalb enteignet und abgerissen werden sollen oder dem Bagger bereits zum Opfer gefallen sind, zusammengeschlossen um eine Bürgerinitiative gegen ‘Costas’, Küstenschutzbehörde des spanischen Umweltministeriums, zu bilden. Die meisten Betroffenen stammen aus Valencia sowie von den Kanaren.
Heute wurde auf Lanzarote die Initiative vorgestellt. Willkürlich und widerrechtlich würde Costas vorgehen, so der Sprecher José Ortega, weshalb eine 107seitige Studie mit Daten, Fakten und Argumenten ausgearbeitet wurde, um den Standpunkt der Bürgerinitiative zu untermauern. Dort heißt es u.a., dass Costas das Gesetz je nach Zielgruppe unterschiedlich anwendet, die Grenzlinie der Schutzzone willkürlich festlegt und einige Verfahren nicht offen legt.
Die Studie wurde bereits politischen Parteien, involvierten Anwälten und dem Ministerium vorgelegt. Darüber hinaus setze man sich für die Bildung eines Untersuchungsausschusses im Kanarischen Parlament und am Gerichtshof von Valencia ein, wo die Petition bislang allerdings auf taube Ohren gestoßen sei. Auf EU-Ebene werde man ebenfalls die Studie vorstellen und sich für die Bildung eines Untersuchungsausschusses einsetzen, sobald ein Termin bei Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlamentes, bestätigt werde.
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25.02.2008 Wahlkampfthema Immigrantenunterkunft
Aktuell umwirbt die PP die Wähler mit dem Versprechen, dass weder am ausgewählten und umstrittenen Standort in Güime noch an irgend einem anderen Ort auf der Insel eine größere Einrichtung zur Unterbringung von Immigranten gebaut werde, sollte Rajoy die Wahl gewinnen. Lediglich kleine Einrichtungen zur Erstunterbringung im Flughafengebiet würden der Partei vorschweben.
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20.02.2008 Inselregierung wird 24 Wanderrouten ausschildern
Die im offiziellen Wanderführer “Guia Oficial de Senderos“ beschriebenen Wanderwege sollen bis 2009 ausgeschildert werden. Die veranschlagten Kosten von 250.000 Euro übernimmt zu 40% die Inselregierung und zu 60% die Kanarische Regierung. Der Wanderführer mit ausführlichen Routenbeschreibungen (nur in spanisch) ist in allen ‘Centros de Arte, Cultura y Turismo’ (Museen, Nationalpark Timanfaya sowie Cesar-Manrique-Kunstwerken) für 9,- Euro erhältlich, die Wanderkarten kosten 5,70 Euro.
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12.02.2008 Playa Blanca: Wenig Widerstand gegen den Bau eines Golfplatzes
Lediglich die spanische Vogelschutzorganisation ‘Sociedad Española de Ornitología - Seo Birdlife’ sowie der Naturschutzverband ‘El Guincho - Ecologistas en Acción’ leisten Widerstand gegen den Bau eines Golfplatzes im Montaña-Roja-Gebiet, indem sie erneut Einspruch gegen die Umweltverträglichkeitsprüfung eingelegt haben.
Als Begründung gaben sie an, dass die neuen Pläne der Bauträger - im Gegensatz zu den ersten, zurückgewiesenen Plänen - nun zwar eine Lage außerhalb des ausgewiesenen Vogelschutzgebietes, jedoch noch innerhalb eines anerkannten, bedeutenden Gebiets für Vogelarten (IVA Área de Importancia para Aves) vorsehen.
22 Vogelarten, darunter auch einige geschützte, würden sich in diesem Gebiet aufhalten.
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09.02.2008 Importeure kündigen Preissteigerungen bei Fleisch an
Auf das von der EU Ende Januar verhängte Importverbot für brasilianisches Fleisch reagieren die hiesigen Fleischimporteure überrascht, obwohl sie ausreichend Zeit hatten, sich auf diese Maßnahme vorzubereiten, schließlich gingen dem Importverbot monatelange Auseinandersetzungen zwischen der EU und Brasilien über mangelnde Rückverfolgbarkeit und Hygie-Auflagen voran.
Ca. 80% ihrer Ware beziehen die kanarischen Fleischimporteure aus Brasilien.
Jetzt kündigten die Händler eine angebliche Fleischknappheit ab April und höhere Preise an, während ihre Kollegen anderenorts längst reagiert haben und das Fleisch aus anderen amerikanischen Ländern beziehen.
Ob die Fleischtheken demnächst tatsächlich schlecht bestückt sein werden, wird sich zeigen.
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04.02.2008 Arrecife: 1.000 Autowracks von den Straßen entfernt
Kaum zu glauben ist die Nachricht, dass in dem relativ kurzen Zeitraum seit Juli 2007 bis heute 1.000 illegal entsorgte Autos auf Anweisung des Rathauses der Inselhauptstadt von den Straßen von Arrecife entfernt wurden.
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04.02.2008 Demonstration gegen hohe Preise
Rund 1000 Menschen beteiligten sich am vergangenen Samstag in Arrecife an einer Demonstration gegen die hohen Preise der Waren des täglichen Bedarfs. Mit der Forderung, weitere Supermarktanbieter zuzulassen, protestierten sie gegen die Marktmacht der wenigen Anbieter.
Das Preisniveau für Lebensmittel auf Lanzarote liegt weit über dem in Deutschland; und Kanarenprodukte werden auf dem europäischen Festland oft günstiger angeboten als auf der Insel, obwohl die Mehrwertsteuer auf Grundlebensmittel hier nur 2% beträgt. Bei einem durchschnittlichen Haushaltseinkommen von knapp 2.000,- Euro pro Monat und Mietbelastungen, die mit denen deutscher Großstädte vergleichbar sind, werden die Haushalte durch das bestehende Preisniveau erheblich belastet.
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01.02.2008 Auch “Playa Blanca Dunas“- Komplex illegal
Der Oberste Gerichtshof der Kanaren hat endgültig die vom Bürgermeister Francisco Reyes erteilte Lizenz zum Bau des “Playa Blanca Dunas Komplexes“ mit 180 Bungalows annuliert. Darüber hinaus wird die Anlage ohne die erforderlichen Lizenzen für eine touristische Nutzung betrieben. Damit endet eine Reihe juristischer Auseinandersetzungen der Inselregierung gegen die Baugenehmigungsverfahren im Gebiet Montaña Roja in Playa Blanca. Insgesamt erteilte allein hier der Bürgermeister von Yaiza Baulizenzen für mehrere Komplexe mit insgesamt über 2500 Tourismusplätzen außerhalb der örtlichen Bebauungszone.
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