Rundwanderung Haría – Máguez – Riscokliff – Mirador del Risco – Haría

→ Wandertipp: Für sportliche Wanderer eine pure Genusstour mit atemberaubenden Ausblicken am Risco-Kliffrand entlang.

HariaGemeinde: Haría
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer
Nur für Personen geeignet, die Mauern und Felsformationen kletternd überwinden können. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit erforderlich. Windarme Tage wählen.

Dauer: ca. 3,5 Stunden inkl. Pausen.

Weiterlesen

Highlight-Rundwanderung: Guinate – Riscokliff – Los Helechos – Guinate

Hervorgehoben

→ Wandertipp: Höhenwanderung im Norden mit atemberaubenden Aus- und Weitblicken.

HariaGemeinde: Haría
Schwierigkeitsgrad: mittel
Dauer: gut 2 h, reine Gehzeit 1,5 h

Festes Schuhwerk und Trittsicherheit erforderlich. Windarme Tage wählen.

Kürzere Varianten dieser Tour gibt es u.a. > unter diesem Link.
Eine längere Variante gibt es > hier.

Weiterlesen

Yaiza: Gemeindemitarbeiterin u.a. wegen Privatnutzung des Internets entlassen

Der Oberste Gerichtshof der Kanaren hat die Entlassung einer Gemeindemitarbeiterin für rechtmäßig erklärt.

Bis zu 90% ihrer Arbeitszeit surfte die seit 30 Jahren bei der Gemeinde angestellte und in 2016 entlassene Mitarbeiterin privat im Internet. Darüber hinaus soll sie Dienstgeheimnisse veröffentlicht, sich Arbeitsanweisungen von Vorgesetzten widersetzt sowie an manchen Arbeitstagen ihren Arbeitsplatz vorzeitig und unentschuldigt verlassen haben.

Weiterlesen

Costa Teguise: Finanzinvestor baut neues Fünf-Sterne-Hotel

Große Finanzinvestoren wie Platinum Estates, Blackstone und Goldman Sachs sind seit einigen Jahren auf großer Einkaufstour auf dem spanischen Immobilienmarkt. Der spanische Goldman-Sachs-Partner, das Madrider Private-Equity-Unternehmen Azora Capital SL, hatte u.a. Wohnkomplexe mit sozial schwacher Mieterstruktur von der Stadt Madrid gekauft. Marryll Lynch hatte die Stadt beraten und zum Verkauf geraten. Unrentabel seien diese Immobilien, hieß es. Weiterlesen

Das kanarische Bodengesetz (Ley del Suelo de Canarias)

Die „Ley del Suelo“ ist ein gesetzlicher Eckpfeiler des Baurechts. Bislang galten für die Kanaren in diesem Zusammenhang das allgemeine, spanische Bodengesetz sowie eine Vielzahl von regionalen und lokalen Gesetzen, Vorschriften und Verordnungen. Eine einheitliche Regelung für die Kanaren sollte nun her, und wurde als kanarisches Bodengesetz (Ley del Suelo de Canarias) im Juni d.J. vom kanarischen Parlament verabschiedet. Weiterlesen

Wareneinfuhr: Zollfreibetrag auf 150,- angehoben

Im Januar 2016 hatten sich die kanarische Regierung und die spanische Zentralregierung darauf geeinigt, den Zollfreibetrag bei der Einfuhr von Waren auf die Kanaren von 22,- auf 150,- Euro Warenwert anzuheben, um Online-Einkäufe der Bewohner der Kanaren zu vereinfachen.

Nun ist die Regelung endlich in Kraft – nachzulesen in der heutigen Ausgabe des Staatsanzeigers BOE.

Wir sind nun gespannt auf die Handhabung in der Praxis.

Laut Website des deutschen Zolls wird der Gesamtwert zugrunde gelegt, der sich wie folgt zusammensetzt:

„Der Rechnungsbetrag einschließlich ggf. enthaltener ausländischen Umsatzsteuer und ggf. enthaltener Beförderungs- bzw. Portokosten ist die Grundlage für die Ermittlung des Gesamtwertes.“

Wasserführende Schicht im Timanfaya Nationalpark entdeckt

Heute wurde in der hiesigen Presse berichtet, dass unterhalb des Malpaís de Timanfaya enorme Wasservorkommen nachgewiesen wurden. Das überraschende Ergebnis lieferte ein geologisches Gutachten vom Spezialisten und Ingenieur Carlos Soler Liceras, der 2005 im Süden von La Palma die Thermalquelle „Fuente Santa“ (heilige Quelle) aufspürte, die 1677 durch einen Vulkanausbruch verschüttet wurde. Weiterlesen

Urteilsverkündung im „Caso Yate“ – die Inselbonzen dürften sich ins Fäustchen lachen

Gestern kam es zu Urteilsverkündungen im Rahmen des „Caso Yate“ (Yate = Jacht). Dabei handelt es sich um einen von mehreren großen Inselskandalen, die hervor gegangen sind aus dem Sumpf von Bau- und Umweltvergehen, Korruption, Geldwäsche, Amtsmissbrauch, Veruntreuung und Verschleierung.

Der komplexe „Caso Yate“ geht auf die Jahre 1998 bis 2003 zurück. Die Mühlen der Justiz stehen hier mitunter jahrelang ziemlich still, zumindest sofern einflussreiche Geschäftsleute und Politiker involviert sind.
Weiterlesen

Haría-Markt – Haus von César Manrique – Temisa-Tal – Tabayesco – Fischrestaurant am Strand von Arrieta

Hervorgehoben

→ Wandertipp: Perfekte Samstagwanderung mit kunsthandwerklichen, kulturellen, landschaftlichen und kulinarischen Highlights.

HariaGemeinde: Haría
Schwierigkeitsgrad je nach Abschnitt: leicht + mittel
Reine Gehzeit:
ca. 2 h, Zeit verlängert sich um eine knapp 15-minütige Busfahrt, Markt-, Museums- und Restaurantbesuch.

Start- und Endpunkt: Parkplatz vor dem Fischrestaurant „Casa de la Playa“ am Strand von Arrieta. Passen Sie Ihre Anfahrt an die u.a. Abfahrtzeiten der Buslinie 7 an.

Zusätzliche Hinweise / Öffnungszeiten: Der Kunsthandwerkermarkt von Haría findet samstags von 10:00 h – 14:30 h statt, das Haus von César Manrique ist täglich von 10:30 h – 17:10 h geöffnet und das Fischrestaurant „Casa de la Playa“ täglich von 11:00 h – 21:00 h.

Weiterlesen

Lanzarote-Schiege

Seit gut einem Jahr spaziert eine Schiege – die Kreuzung aus Schaf und Ziege – in einem Pferch auf Lanzarote herum. Das folgende Bild stammt vom unten verlinkten Video vom Februar 2016 und kursiert neuerdings durch die mediale Welt:

Weiterlesen

Guardia Civil beschlagnahmt illegales Fanggeschirr

Drei Kilogramm Treibleine, vier große Reusen und drei Trammelnetze wurden am 8. und 9. April von der Besatzung eines Patrouillenboots der Guardia Civil aus den Gewässern vor der Insel Los Lobos sowie vor der Westküste von Lanzarote gezogen und beschlagnahmt.

Der Hinweis auf die illegalen Fangmethoden kam von autorisierten Fischern. Ein Bußgeld in Höhe von rund 60.000,- Euro könnte verhängt werden, sofern die illegalen Fischer ins Netz der Polizei gelangen.

Palmenbestand: Costa Teguise wird aufgeforstet

Der letzte Palmenzensus hat einen Bestand von rund 1000 Kanarischen Dattelpalmen in Costa Teguise ergeben. 200 davon waren allerdings abgestorben; u.a. jene am Ortsrand der Ciudad Jardín, die beim Ausbau der Straßen im Weg standen und dorthin umgepflanzt, und seitdem sich selbst überlassen wurden. Mangels Bewässerung hatten zahlreiche Exemplare diesen Umzug nicht überstanden. Weiterlesen

Ryanair Residentenrabatt

Die Option zum Anklicken für den Residentenrabatt  erscheint beim Buchungs- bzw. Zahlungsprocedere bei Ryanair nur noch, wenn auf der Website die spanische Sprache / Flagge oben rechts angeklickt wird, und quasi „mit spanischer Brille auf der Nase“ gebucht wird.

Streckenwanderung: Guatiza – Barranco de Tenegüime – Bosquecillo – Barranco de Elvira Sánchez – Haría

TeguiseGemeinde: Teguise & Haría
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer (nur für Personen geeignet, die Mauern und Felsformationen kletternd überwinden können). Nicht bei Regen oder kurz nach regenreichen Tagen dort wandern.

Reine Gehzeit: 4 Stunden, einige Pausen sind einzuplanen (eine kurze Variante der Barrancotour ist hier beschrieben. Eine Rundwanderung der Barranco-Tour ab/bis Guatiza ist hier beschrieben).
Einkehrmöglichkeiten: In Haría (Details s.u.)

Weiterlesen

Bundestagswahl 2017

Alle vier Jahre überlegen wir Auslandsteutonen uns, ob wir bzw. wer von uns überhaupt wahlberechtigt sind/ist, und was zu unternehmen ist, um an der Bundestagswahl teilzunehmen. Infos darüber gibt es im „Merkblatt zu dem Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis und zu der Versicherung an Eides statt für im Ausland lebende Deutsche“. Das klingt genauso kompliziert wie „Endlagersuchgesetz“ für den Atommüll, ist aber glücklicherweise kein ähnlich unlösbares Unterfangen, sondern lediglich etwas umständlich:

Details dazu gibt der Bundeswahlleiter unter diesem Link bekannt.

Entwurf des neuen Raumordnungsplans geht von 500.000 Inselbewohnern im Jahr 2035 aus

Lanzarote hat turbulente Zeiten hinter sich, in denen jahrzehntelang auf Megawachstum gesetzt wurde. Und zudem auf der Grundlage von Korruption, Vetternwirtschaft und Amtsmissbrauch nicht bebaubares Land zu Bauland erklärt und folglich viel mehr Beton als erlaubt verbaut wurde, und wesentlich mehr touristische Betten entstanden sind als im „Bettenmoratorium“ festgelegt war. Nach dem Platzen der landesweiten Immobilienblase war mit dem Betonieren endlich Schluss. Weiterlesen

Aussichts- und abwechslungsreiche Rundtour ab dem Kirchlein von Guinate (mehrere Varianten)

→ Wandertipp: Fantastische Ausblicke prägen diese Tour.

HariaGemeinde: Haría
Schwierigkeitsgrad Variante 1: leicht,
Gehzeit insgesamt: 1,5 h

Schwierigkeitsgrad Variante 2 mit besonders spektakulären Ausblicken: mittel

(Variante 3, die länger und noch spektakulärer ist und via Vulkan „Los Helechos“ führt, ist > hier beschrieben).

Weiterlesen

Rund um den Peñas del Chache / kürzeste Querverbindungen zwischen Nordost- und Nordwestwanderungen

Diese kurze und leicht zu gehende Tour dient einerseits dazu, diverse beschriebene Wanderungen im Inselnorden optimal miteinander verbinden zu können, und andererseits atemberaubende Ausblicke vom höchsten Fleck der Insel zu genießen.

HariaGemeinde: Haría (oder Teguise)
Start- und Endpunkt: s. P auf der Karte
Schwierigkeitsgrad: leicht
Gehzeit: Rund 1,5 h.

-> Start- und Endpunkt für eine kleine Rundwanderung von ca. 1 h: Restaurante „Los Helechos“ mit Parkplatz – am grandiosen „Mirador“.

Weiterlesen

Rundwanderung: Guatiza – Barranco de Tenegüime – Valle del Palomo – Mala – Guatiza

TeguiseGemeinde: Teguise & Haría
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer (nur für Personen geeignet, die  Mauern und Felsformationen kletternd überwinden können). Nicht bei Regen oder kurz nach regenreichen Tagen dort wandern.

Reine Gehzeit: ca. 4 h, zzgl. Pausen. Planen Sie mindestens 5-6 Stunden für diese Tour ein – eine kürzere Variante der Barranco-Tour gibt es hier.
Einkehrmöglichkeiten: In Mala (2 Restaurants – montags geschlossen) sowie in Guatiza (Pizzeria – dienstags geschlossen).


Weiterlesen

Rundwanderung Barranco de Tenegüime – kurze Variante

Hervorgehoben

TeguiseGemeinde: Teguise
Schwierigkeitsgrad: mittel (nur für Personen geeignet, die auch halbhohe Mauern überwinden können)
Gehzeit: ca. 1,5 h (lange Varianten der Barrancotour gibt es hier und hier)

Vogelschützer weisen darauf hin, dass vom 1. März bis Mitte Juni zwei vom Aussterben bedrohte Schmutzgeierpaare Brutpflege betreiben. Verhalten Sie sich ruhig und bleiben Sie auf den ausgetretenen Pfaden.

Die Mitnahme von Hunden ist dort ganzjährig untersagt.

Weiterlesen

Inseldurchquerung von Caleta de Famara via Barranco de la Paja nach Mala

TeguiseTeguise -> Haría.
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer (nur für Personen geeignet, die über gute Kondition verfügen, da im Aufstieg 650 Höhenmeter zu überwinden sind).
Reine Gehzeit: 4,30 h. Pausen einplanen.

Startpunkt: Bushaltestelle in Caleta de Famara (mit der Linie 31 erreichbar, die ab Costa Teguise fährt. In Tahiche und Teguise gibt es Umsteigemöglichkeiten aus/in Richung Arrecife bzw. Inselnorden).
Endpunkt: Ortsdurchgangsstraße von Mala in der Gemeinde Haría.

Weiterlesen

Lanzarote Ferienhaus

Ferienhäuser und Ferienwohnungen mit besonderem Flair und sehr guter Ausstattung auf großen Fincas (ländlichen Grundstücken) von privat zu mieten. Einige Ferienhäuser mit Meerblick. Wlan in allen Unterkünften.

Jedes Ferienhaus ist individuell und mit viel Liebe gestaltet und liegt in einem der beiden kleinen, inseltypischen Dörfer Mala und Tabayesco im attraktiven Norden von Lanzarote. Hier geht das Leben noch seinen geruhsamen Gang wie früher.

Mehr können Sie auf unserer überarbeiteten Website www.lanzarote-ferienhaus.de lesen. Oder auf der mehrsprachigen Website www.fincas-lanzarote.com.

Rundwanderung um die Quemada de Orzola

Hervorgehoben

→ Wandertipp: Kontrastreiche Genusstour im Inselnorden.
HariaGemeinde: Haría
Schwierigkeitsgrad: leicht + leichtmittel
Gehzeit: ca. 1,5 h

Diese wunderschöne Wanderung entspricht der Rother-Wanderung „Um die Quemada de Orzola“, die wir hier veröffentlicht haben, und deren Start-/Endpunkt in der Ortschaft Yé liegt. Wir bevorzugen die nachfolgend beschriebene Variante mit Start-/Endpunkt ab der LZ-203, weil so der Rückweg bergab und bequemer zu gehen ist. Weiterlesen

Weitere Vorstellungen von „Tempo Lanzarote“

Es gibt weitere Vorstellungen der tollen Bühnen- und Musikperformance „Tempo Lanzarote“ in den Jameos del Agua:
Herbst 2016: 15. & 30. Oktober, 13. & 27. November, 11. Dezember
Januar 2017: 8.1.

Weitere Infos zur Performance gibt es hier.

Die Auftaktvorstellung am 15.10. beginnt um 20:00 h, alle andere Vorstellungen um 12:30. Eintrittskarten sind an den Kassen der Touristenzentren sowie unter diesem Link erhältlich und kosten 35,-, für Residentes 25,-, und für Kinder bis 12 J. ist der Eintritt gratis.

 

Möbel und mehr: Nortysur seit 23.9.16 auch auf Lanzarote

Das auf Fuerteventura bereits sehr erfolgreiche „Nortysur“ hat am 23.9. nun auch auf Lanzarote ein Geschäft für Wohn- und Gartenmöbel, Haushaltswäsche, Kochutensilien, Dekoartikel und mehr in der Calle Océano Atlántico nº 7 in Arrecife eröffnet. Und zwar in dem Gebäude, in dem vormals Merkamueble war, also in direkter Nachbarschaft von Ikea, Lidl, Kitea und Electron.

Gebummelt und/oder eingekauft werden kann dort von Mo – Sa in der Zeit 9:00 – 21:00 Uhr.

Oberpegidist Lutz Bachmann hat‘s nach Teneriffa verschlagen

Der Deutschland-Flüchtling soll auf Teneriffa über einen befreundeten Gastwirt, der seit einem Jahr auf der Insel residiert, einen Job im Werbebereich in der Tourismusbranche bekommen haben, war einigen Medien zu entnehmen. Mit seiner Frau lebt er nun in der Gemeinde von Arona im Süden Teneriffas. Dort sowie auch im Süden von Gran Canaria und auf Mallorca soll es Gerüchten zufolge bereits ziemlich viel teutonischen braunen Sumpf geben. Weiterlesen

Schulstart

Die alljährliche, stufenweise Wiedereingliederung in den nicht allseits beliebten Schulalltag hat heute begonnen: Die Vor- und Grundschüler wurden heute von Müttern, Vätern, Freunden oder Bekannten vor die Schultür gekarrt und dort wieder abgeholt. Am 12.9. geht bei allen anderen Schularten und -stufen der Unterricht nach den langen Sommerferien wieder los. Das Schuljahr 2016/2017 endet bei fast allen Schularten am 22. Juni 2017.

Patera am Famara-Strand angelandet

Ein 6 m langes Boot mit zwei Außenbordmotoren wurde am frühen Morgen unterhalb der Norwegersiedlung entdeckt. Nach den wohl aus Marokko stammenden Insassen wird seitdem gesucht. Auch ein Drogenspürhund der Guardia Civil wurde eingesetzt.

Die Krise in Spanien sowie auch das Grenzüberwachungssystem SIVE haben dazu geführt, dass die letzten Jahre kaum mehr eine Patera an den kanarischen Küsten ankam.

Papagayo-Campingplatz öffnet am 10.8.

Pünktlich zu Beginn der großen Ferien blieb auch in diesem Jahr der Campingplatz an den Papagayo-Stränden geschlossen. Am 10.8. wird er nun endlich geöffnet; und zwar bis zum 16.10.

800.000 Euro wurden frisch investiert in die 284 Parzellen. Die Stellplätze kosten jeweils zwischen 4 und 7 Euro pro Nacht, zuzüglich 1,- je Person ab 14 Jahren.

„Jameos del Agua“ ab 8. August mit ÖPNV-Anschluss

Es ist eine der negativen Besonderheiten Lanzarotes, dass die meisten Sehenswürdigkeiten inkl. Nationalpark Timanfaya nicht an den ÖPNV angeschlossen sind (s. hierzu auch einen Artikel vom Vorjahr). Das haben jahrzehntelang die Lobbyisten der privaten Busgesellschaften, der Taxibetriebe sowie der Mietwagenfirmen sehr erfolgreich verhindert. Weiterlesen

Mega-Centro-Gebäude wird neues Einrichtungshaus

Der französische Möbelhauskonzern „Conforama“ hat eine Linzenz zur Eröffnung eines Einrichtungshauses im ehemaligen Mega-Centro-Gebäude beantragt. Auf 3.733 m² Verkaufsfläche sollen dort bald Möbel, Dekorationsartikel sowie Haushaltselektronik angeboten werden.

Wie fast alle anderen Möbelgeschäfte auf Lanzarote kauft auch dieser Konzern überwiegend in China ein, weshalb keine Design-Überraschungen zu erwarten sein werden. Hier geht es zu spanischen Website des Konzerns.

Caso Unión: Oberster Gerichtshof hat Strafen drastisch reduziert

In einem Teilstück des bislang größten Strafverfahrens auf Lanzarote (zur Vorgeschichte), bei dem es um Betrug, Korruption, Amtsmissbrauch und Urkundenfälschung geht, hat der Oberste Gerichtshof der Kanaren die vom Strafgericht auf Provinzebene verhängten Gefängnisstrafen drastisch reduziert bzw. komplett aufgehoben: Weiterlesen

Kunststoffmüll in den Meeren: „Micro 2016“ tagt Ende Mai auf Lanzarote

Die „Micro 2016“, eine internationale Konferenz zur Problematik von Mikro-Partikeln aus Kunststoffen in den Weltmeeren, findet vom 25. – 27. Mai 2016 auf Lanzarote statt. Internationale Wissenschaftler werden sich über den Stand der Forschung auf diesem Gebiet austauschen. An der Ausgestaltung der Konferenz wirken 25 Universitäten sowie Mitarbeiter von UNESCO, der EU-Kommission und der Spanischen Agentur für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung (AECID) mit. Weiterlesen

Der verschwundene Ort Santa Margarita

Westlich von Guatiza soll es im 16. und bis ins 17. Jahrhundert hinein einen Weiler gegeben haben mit dem Namen Santa Margarita. Es gibt kaum noch Spuren einer Ansiedlung dort und nur wenige Überlieferungen zu ihrer Existenz, dafür aber folgende Legende zu ihrer Entstehung:

Einer frommen Frau aus Uga, große Verehrerin der Heiligen Margarita, war ein besonderer Wunsch in Erfüllung gegangen. Als Dank versprach sie den Bau einer Kapelle zu Ehren dieser Heiligen; und zwar an jenem zufälligen Ort, an dem ihr Dromedar auf einer längeren Tour über die Insel den ersten Halt einlegen würde. Also nahm sie ein Bild der Heiligen und machte sich damit auf ihrem Dromedar auf den Weg. Das Dromedar hielt am Hang der Montaña de Guenia in etwa dort, wo sich heutzutage der Friedhof von Guatiza befindet. Dort ließ die Frau die Ermita Santa Margarita bauen, um ihr Versprechen einzulösen. Soweit zur Legende. Weiterlesen

Wasser auf Lanzarote – früher und heute

In dieser Blog-Kategorie dreht sich alles rund um’s Wasser auf Lanzarote.

Die Begriffe, die auf Lanzarote in diesem Zusammenhang verwendet werden, sowie die traditionellen und langsam in Vergessenheit geratenden Bezeichnungen, ergeben einen guten Überblick über die Wasserkultur und die Bewässerungssysteme der vergangenen Jahrhunderte. In den folgenden Beiträgen wird deshalb auf diese Begriffe näher eingegangen.

Hier vorweg ein kurzer Rückblick insbesondere auf die Entwicklung des Wasserbedarfs und -konsums der Insel:

Weiterlesen

Barrancos

Barrancos sind Vulkanschluchten, die direkt ins Meer münden oder in flacheren Küstenbereichen zunächst in Fluss- oder Bachbetten übergehen. Auf Lanzarote führen Barrancos nur zu regnerischen Zeiten Wasser. Bei starken Regenfällen entwickeln sie sich zu reißenden Flüssen mit erheblicher Erosionswirkung.

In den letzten Jahrzehnten wurden in einigen urbanen Gebieten Barranco-Abschnitte kanalisiert. Das Wasser hält sich allerdings nicht immer an diese künstlichen Wasserstraßenregulierungen.

Maretas

Maretas sind unterhalb von Vulkanen horizontal angelegte, große und ummauerte Flächen, auf die von Vulkanen ablaufendes Regenwasser über Kanäle geleitet wurde. Durch eine Schicht aus Lehm wurden die Maretas abgedichtet. Mit der Ausdehnung der Kalkproduktion auf Lanzarote – die ersten Kalköfen wurden im 16. Jahrhundert im Süden der Insel gebaut – wurde zusätzlich eine Kalkschicht zur Oberflächenversiegelung und Desinfizierung des Wassers aufgetragen.

Das historische Foto zeigt die Mareta von Teguise, „Mareta de la Villa“ genannt. Mit einem Durchmesser von 46 m und einem Fassungsvermögen von rund 50.000 m³ Wasser war sie zwar nicht die größte Mareta von Lanzarote, aber aufgrund ihrer außergewöhnlichen Architektur die bekannteste. Weiterlesen

Aljibes

So werden Zisternen / Wasserreservoirs genannt.

Zum Bau einer Aljibe wurde früher zunächst eine meist rechteckige, manchmal auch runde Grube ausgehoben und darin mit Natursteinen bis zu 80 cm dicke Beckenmauern und der Beckenboden gebaut. Die Mauern und der Boden wurden mit einer Lehmschicht verputzt. Ecken und der Boden wurden dabei häufig abgerundet. Diese bis zu 12 m tiefen Becken waren zunächst offen. Erst später – in Haría ab 1840 gemäß der Website des Chronisten von Haría – wurden Aljiben mit Decken versehen.

Durch das Auftragen einer Kalkschicht wurden die Zisternen noch besser abgedichtet. Die Kalkschicht wirkte gleichzeitig desinfizierend. Bei stärkerer Verunreinigung wurden einige Kalksteine eingelassen, um den pH-Wert des Wassers zu erhöhen, wodurch Insekten und andere kleine Tiere abgetötet wurden.

Es gibt auf Lanzarote, wenn auch nur wenige, oberirdische Zisternen.

Weiterlesen

Alcogías (Synonym: Alcogidas)

Alcogías bzw. Alcogidas sind meist rechteckig angelegte Auffangflächen, um das Regenwasser zu sammeln und sodann in Zisternen einzuleiten. Einige besonders große Alcogidas wurden in Hanglage von Vulkanen angelegt und mit einer Kalkschicht abgedichtet. Sie sind an ihrer hellen Farbe selbst aus der Ferne gut zu erkennen.

Auf dem folgenden Bild ist die Auffangfläche der großen Zisterne für den Ort Máguez zu sehen:

Dach-, Patio- und andere Hofflächen werden nach wie vor als „Alcogías“ für die hauseigenen Zisternen genutzt.

Auch die folgende Alcogía liegt oberhalb von Máguez:

 

Traveseros (Synonym: Nateros)

Traveseros bzw. Nateros sind horizontale Anbauflächen in Barrancos, die talseitig durch Staumäuerchen und -mauern aus Natursteinen begrenzt sind. Die Natursteinmauern hatten und haben zwei Funktionen: Zum einen lässt das Mauerwerk herab fließendes bzw. stürzendes Wasser etwas gebändigt ablaufen, und zum anderen wird die fruchtbare Erde hinter den Mauern zurück gehalten.

Früher wurden dort überwiegend Feigen- und Mandelbäume, aber auch Granatapfel-, Johannisbrot-, Pfirsich- und andere Obstbäume kultiviert. In so gut wie jedem Barranco sind auch heute noch zahlreiche Nateros zu sehen; systematisch kultiviert werden diese Böden nur noch selten. Heutzutage stehen dort noch vereinzelt alte Feigenbäume, und ab und zu ein Mandelbäumchen. Diesen Zustand romantischer Verwahrlosung nutzt die einheimische Flora, um sich auszubreiten, und sie liefert dort relativ leicht zugängliche Betrachtungsmöglichkeiten und Fotomotive.

Bebederos (Synonyme: Gavias sowie Beberos)

So wurden früher mit Natursteinmauern umfasste, meistens stufenförmig angelegte Ackerflächen genannt, auf die u.a. von Vulkanen, durch Barrancos oder über Alcogías ablaufendes Regenwasser über Gräben oder Kanäle (hier caños genannt) zu Bewässerungszwecken eingeleitet und zeitweise rückgestaut wurde. Ab einem gewissen Wasserpegel, wenn der Boden feucht genug war, um die auszubringende Saat zum Keimen zu bringen, wurde das Wasser entweder gezielt über eine regulierbare Öffnung oder automatisch über Mauerausbuchtungen in einen unterhalb liegenden Bebedero abgeleitet.

Fotoquelle

Es gibt nur noch sehr wenige, einigermaßen gut erhaltene Bebederos, denn diese Ackerflächen wurden ab dem 18. Jahrhundert sukzessive durch die Trockenfeldbaumethode „Arenado“ ersetzt. Die meisten noch vorhandenen Bebederos haben deutliche Erosionsspuren; viele sind kaum noch zu erkennen.

Das folgenden Foto von März 2016 haben wir auf der Hochebene nördlich vom Friedhof von Guatiza aufgenommen. Die Mauer des Bebederos ist nach wie vor in einem guten Zustand. Das Feld wird allerdings nicht mehr bewirtschaftet. stillgelegter Bebedero

Arenado (Synonym: Enarenado)

Arenado bzw. enarenado, ein kanarischer Begriff, der vom spanischen Verb enarenar (mit Sand bestreuen) abgeleitet wurde, bezeichnet eine Methode des Trockenfeldbaus, bei der eine Sand- oder Lapillischicht als Bodenbelag genutzt wird, um die Erdfeuchte auf natürliche Weise und auch ganz ohne Regenwasser oder künstliche Bewässerung zu regulieren: Die Sand- oder besonders saugfähigen Vulkanpartikel speichern nachts Luftfeuchtigkeit und geben sie an die Erde weiter. Tagsüber schützt die Schicht vor Wind und Sonne.

Saat oder Jungpflanzen werden in größeren als sonst üblichen Abständen in Saatfurchen oder -löchern in den Boden eingebracht, damit jeder Pflanze ausreichend Feuchtigkeit zur Verfügung steht.

Entdeckt wurde diese Methode im 18. Jahrhundert nach dem Ende der großen Vulkanausbrüche.

Es wird unterschieden zwischen dem natürlichen Trockenfeldbau enarenado natural und dem künstlichen Trockenfeldbau enarenado artificial: Weiterlesen

Galerías

Galerías sind in den Berg/Vulkan getriebene Tunnelsysteme, in die das Oberflächenwasser durch die porösen Gesteinsschichten hinein sickert und darin weiter geleitet wird. Im Risco de Famara gibt es mehrere Galerías, die ab 1925 gebaut wurden, aber heute nicht mehr in Betrieb sind. Die „Galería de Chafariz“ im Temisa-Tal, an deren Ende es ein Wasserbecken als Abzapfstelle gibt („Fuente de Chafariz“ genannt), führt auch heute noch Wasser, das von einigen Bauern genutzt wird.

Fuentes, Manantiales

So werden Quellen genannt. Es gibt Hinweise darauf, dass es früher, noch bevor die Galerías gebaut wurden, im Risco de Famara mehrere und im Temisa-Tal und bei Feméz eine oder zwei Quellen gab, aus denen permanent Wasser ausgetreten ist. Insgesamt gibt es 15 Toponyme, die den Begriff „Fuente“ beinhalten.

Heutzutage soll es nur noch drei Punkte geben, an denen gelegentlich Wasser austritt: An der „Fuente de las Ovejas“ im Risco bei Guinate, der „Fuente de Gallo“ oberhalb von Guinate und der „Fuente de Guza“ zwischen Punta Fariones (Órzola) und den Salinen am Fuß des Risco.

Auf der von uns hier beschriebenen Wanderung kommt man an den alten „Fuentes de Gayo“ mit Hinweisschild vorbei.

Pozos

Pozos sind Gruben/Brunnen mit einem Durchmesser von 1 bis 2,5 m und in der Regel einer Tiefe von wenigen bis 20 m. In höheren Insellagen wurde über die Pozos das Wasser von Sickerwasser führenden Gesteinsschichten entnommen, in Küstennähe wurde dort Regenwasser gesammelt. Die Pozos sind nicht mehr in Betrieb. Entweder sind sie aufgrund langjähriger Wasserentnahmen versiegt, oder das Wasser ist unbrauchbar, da versalzen, oder mit Düngemitteln der Landwirtschaft oder durch Fäkalien aus den zahlreichen Sickergruben (hier pozos negros genannt) verseucht.

Haría war die Gemeinde mit den meisten Pozos auf Lanzarote: Einst gab es dort rund 150 Brunnen, und einige waren miteinander verbunden. Die meisten Pozos befanden sich auf Privatgrundstücken und wurden nach ihren Besitzern benannt (z.B. pozo de Fulano). Öffentliche Pozos wurden mit standortbezogenen Namen versehen – wie z.B. der pozo de La Cañada in der gleichnamigen Straße von Haría.

Einige Pozos soll es bereits vor der Eroberung Lanzarotes im Jahr 1402  gegeben haben, und zwar im Norden in Haría, Arrieta sowie Los Valles und ganz im Süden am Küstenabschnitt der Rubicón-Ebene.

Staubecken von Mala

Ende der 1970er wurde es gebaut und sollte laut Plänen 135.000 Kubikmeter Wasser bereit halten. Aufgrund von Baumängeln war das Staubecken von Anfang an undicht, weswegen der niedrige Wasserpegel nach ergiebigen Regenfällen immer nur für kurze Zeit ansteigt.

Arrietas Strand-Restaurant Casa de la Playa

Unsere Restaurantempfehlung

HariaGemeinde: Haría
Lage: am Strand “La Garita” von Arrieta. Von Mala aus kommend geht – noch vor Arrieta und einen Steinwurf hinter einer Bushaltestelle – eine Piste rechts gen Restaurant. Ist als “Restaurante” ausgeschildert.

Schlechtwettertipp: Im verglasten Pavillon kann auch bei stürmischem Wetter mit wunderbarem Meer- und Strandblick gegessen werden.

Weiterlesen

Strom aus erneuerbaren Energien: Genossenschaft „Som Energia“ nun auch auf den Kanaren

Som Energia ist die erste spanische Genossenschaft im Rahmen einer solidarischen Ökonomie, die Strom aus erneuerbaren Energiequellen anbietet sowie Projekte in diesem Bereich fördert.

Es handelt sich um eine relativ junge Genossenschaft mit zur Zeit rund 22.500 Mitgliedern, die in 60 lokalen Gruppen organisiert sind. Weiterlesen

Warenimport auf die Kanaren: Zollfreibetrag wird auf 150,- Euro angehoben

Heute haben sich die kanarische Regierung und die spanische Zentralregierung darauf geeinigt, den Zollfreibetrag bei der Einfuhr von Waren auf die Kanaren von 22,- auf 150,- Euro Warenwert anzuheben.

Durch diese Maßnahme soll der Online-Einkauf für die Bewohner der Kanaren erleichtert, weil günstiger und unkomplizierter werden.

Ab welchem Datum diese neue Regelung gelten soll, wurde noch nicht mitgeteilt.

Fische der Kanaren

Sehr gute und bebilderte Informationen liefern folgende Quellen:

  • die Sammlung der von Otto Wieghardt gemalten und beschriebenen Fische, hier zu betrachten,
  • das Buch „100 Peces de Canarias“ von Sergio Hanquet, einem Naturfotografen, der seit 1986 auf den Kanaren lebt. Es liefert in den 4 Sprachen Spanisch, Englisch, Deutsch und Französisch Informationen über ca. 100 Fischarten der Kanaren, wurde aber offensichtlich nicht mehr aufgelegt. Über diesen kanarischen Online-Shop ist u.a. dieses Buch erhältlich.

Kliffabstieg zur Playa del Risco, zu den Salinen und wieder retour

HariaGemeinde: Haría
Schwierigkeitsgrad: mittel
Abstieg- und Aufstiegszeit insgesamt: ca. 1,5 h auf dem Serpentinenweg. Zzgl. Aufenthalt an der Küste, am Strand und an den Salinen. Also reichlich Zeit einplanen und Trinkwasser nicht vergessen.

Im Rother Wanderführer s. Wanderung Nr. 6: „Auf dem Camino de Guatifay zur Playa del Risco“.

Historischer Hintergrund: Der Weg bzw. Pfad zwischen Ye und den Salinen wird von den Einheimischen „Camino de los Gracioceros“ (und aufgrund der Serpentinen auch „Camino de las Vueltas“) genannt, da er früher und bis in die 1950er Jahre der traditionelle Handelspfad der damals ausschließlich vom Fischfang lebenden Bewohner von La Graciosa war. Weiterlesen

Lanzarote-Tourismus: All-Inclusive dominiert

Lanzarote meldete im Jahr 2014 mit 2,4 Millionen Inselgästen einen neuen Besucherrekord, und die diesjährige Entwicklung weist auf noch mehr Besucher für 2015 hin.

Auch für die Option „All Inclusive“ werden Rekordwerte gemeldet: Im 3. Quartal 2015 haben 41,3% der Besucher die Insel im Rahmen eines Rundum-sorglos-Pakets gebucht.

Weiterlesen

Straßenbau auf Lanzarote: Das Biosphärenreservat hat keine Lobby

Insel ohne alternative Verkehrskonzepte

Das Biosphärenreservat Lanzarote erlebt seit einigen Jahren und trotz der längst geplatzten Immobilienblase einen enormen Boom im Straßenbau.

Die zahlreichen, überdimensionierten Projekte der vergangenen Jahre erwecken den Eindruck, dass hier weder über alternative Verkehrskonzepte nachgedacht wird noch eine Reduzierung des viel zu hohen Verkehrsaufkommens herbei geführt werden soll. Weiterlesen

Fluggäste saßen fest

184 Passagiere eines vom polnischen Reiseveranstalter Itaka gecharterten Fluges saßen gestern auf der Insel fest, weil die Besatzung die maximal erlaubte Arbeitszeit erreicht hatte, und der geplante Flug deshalb nicht stattfinden konnte. Alle Gäste mussten eine zusätzliche Nacht auf Lanzarote verbringen. Weiterlesen

Wüstenbussard mitten in Arrecife

Gesten wurde ein Wüstenbussard mitten in Arrecife eingefangen.

Dieser außergewöhnliche Inselgast wurde bereits am Vortag im Stadtteil El Cable gesichtet. Das eingeschaltete Amt für Tier- und Umweltschutz leitete sofort die Suche nach dem „Parabuteo unicinctus“ ein. Schließlich entdeckten Taxifahrer von Arrecife den Greifvogel auf einem Baum im „Parque Temático“. Lederbänder an den Füßen des Vogels wiesen darauf hin, dass der Vogel einen Halter hat und auf Menschen geprägt wurde. Weiterlesen

Promis in Famara

José Luis Rodríguez Zapatero, von 2004 bis 2011 Ministerpräsident von Spanien, ist seit dem 2. August mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern auf Lanzarote-Urlaub. Es ist sein 6. Inselurlaub hier. Drei Wochen soll der Lanzarote-Aufenthalt diesmal dauern. Weiterlesen

Lanzarote-Werbung: Sonnenbrillen in Berlin & Düsseldorf verschenkt

Das lanzarotenische Amt für Tourimus hat zwischen dem 13. und 26. Juli d.J. gemeinsam mit der Fluggesellschaft AirBerlin eine Werbeaktion in einigen Stadtteilen von Düsseldorf und Berlin durchgeführt und mehr als 10.000 rote Sonnenbrillen mit den Logos der Insel und der Fluggesellschaft verteilt. Weiterlesen

Regulierung der Privatvermietung: Verabschiedete Verordnung bringt viele Vermieter in Tourismusgebieten in die Bredouille

Seit Jahrzehnten werden auf den Kanaren Ferienwohungen und -häuser „privat“ vermietet; und seit Bestehen des kanarischen Tourismusgesetzes sind die Hürden zur Erlangung einer Vermietlizenz extrem hoch, so dass auf Lanzarote nur ein Bruchteil der mehreren Tausend Angebote über eine Lizenz verfügt – wir berichten darüber regelmäßig. Gesetz und Realität klaffen auf den Kanaren in vielerlei Hinsicht deutlich auseinander – so auch in diesem Wirtschaftszweig. Weiterlesen

Gemeindewahlen am 24.5.2015 – welche Parteien gibt’s denn diesmal auf Lanzarote?

In Spanien ist 2015 Mega-Wahljahr. Im Spätherbst/Winter ist Parlamentswahl, und auf den Kanaren werden im Mai nicht nur das Regionalparlament gewählt sowie Gemeindewahlen durchgeführt, sondern auf den sieben Inseln Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, La Gomera sowie El Hierro wird zudem zur Wahl der jeweiligen Inselregierung an die Urnen gebeten.

Wir EU-Bürger dürfen an den kommenden Gemeindewahlen am 24.5.2015 teilnehmen; es wird also höchste Zeit, die Parteien unter die Lupe zu nehmen. Weiterlesen

Krankenversicherung: Nichterwerbstätige haben Zugangsmöglichkeit zum staatlichen spanischen Gesundheitssystem

Im Rahmen des „Convenio especial para la prestación de asistencia sanitaria“ gibt es seit kurzem für nichterwerbstätige Ausländer die Möglichkeit einer freiwilligen Krankenversicherung im spanischen staatlichen Gesundheitssystem.

Die Voraussetzungen hierfür sind:

Ölteppich vor Gran Canaria nach Untergang des russischen Fabriktrawlers Oleg Naydenov

Im Maschinenraum des Schiffs, das im Hafen von Las Palmas / Gran Canaria lag, brach am vergangenen Samstag Feuer aus. Eine dichte und übel riechende Rauchwolke überzog Las Palmas, weshalb beschlossen wurde, das Schiff fortzuschleppen, anstatt den Brand zu löschen und das Öl auszupumpen. Wer genau für diese Entscheidung verantwortlich war, ist noch nicht bekannt; Experten sollen Zeitungsberichten zufolge nicht gefragt worden sein. Weiterlesen

Quacksalber injizierte Silikon: Abschließendes Urteil nach 14 Jahren

Die „Audiencia Provincial“ – höchste Gerichtsinstanz auf Provinzebene – hat diesen Monat im „Silikonfall“ ein abschließendes Urteil gefällt. 14 Jahre mussten die Opfer darauf warten und bekamen schließlich zu hören, dass die Täter ziemlich ungeschoren davon kommen.

Der Silikonfall: Weiterlesen

Erster Erfolg für ASCAV: Grünes Licht für die Legalisierung der Privatvermietung

Das kanarische Parlament hat gestern den Antrag einstimmig angenommen, Privatvermietung zuzulassen und zu regulieren. Selten waren sich alle Parteien so einig.

Zahlreiche ASCAV-Mitglieder hatten gegen den kürzlich vorgelegten Neuentwurf des Tourismusgesetzes, der nur wenige Änderungen gegenüber dem bestehenden Gesetz und also noch zahlreiche Ausschlusskriterien beinhaltete, Widerspruch eingelegt. Weiterlesen

Hauptverfahren im Caso Unión 2.0: Mauscheleien um Theatereröffnung

Ein weiteres Teilverfahren im „Caso Unión“ hat begonnen. Auf der Anklagebank sitzen

  • Enrique Pérez Parrilla, Ex-Inselpräsident sowie Ex-Bürgermeister von Arrecife (im ersten Teilverfahren war er Zeuge), PSOE;
  • Ubaldo Becerra, ehemaliger Stadtrat von Arrecife, PIL;
  • Rubén Placeres, ehemaliger Inselrat für Kultur, PSOE.

Weiterlesen

Arrecife: 39 Tonnen illegal entsorgter Müll gesammelt

In einer Sonderaktion wurden in Arrecife im Februar 39 Tonnen Müll, der illegal an Wegrändern, öffentlichen Plätzen und auf Brachland entsorgt wurde, gesammelt. Dafür wurden elf Arbeiter im Rahmen eines Beschäftigungsförderungsprogramm eingestellt.

Im Fokus der Saubermacher standen die Stadtteile Valterra, La Vega und Argana von Arrecife. Weiterlesen

ASCAV – Mitglied werden

Die Vereinigung verfolgt das Ziel, dass die bestehenden gesetzlichen Hürden auf allen Kanaren abgebaut werden zugunsten einer praktikablen Regelung für Privat- und Kleinvermieter. Also für die Vermietung von einzelnen Zimmern, Hausteilen, Ferienhäusern und -wohnungen, Pensionen u.ä..

Damit Privatvermietung so, wie sie auf allen Kanaren bereits seit mehreren Jahrzehnten gängige Praxis ist, endlich praktiziert werden darf.

Wer Mitglied werden möchte, klickt bitte auf die folgende Grafik:

ASCAVBei Fragen zum Interessenverband können Sie sich gerne auch an uns wenden über den Kontakt-Button in der Menüleiste.

Yaiza: Altbekannte Lokalpolitiker gründen neue Partei

„Unidos por Yaiza“ heißt die jüngste Neuererscheinung in der lokalen Parteienlandschaft. Gladys Acuña, José Antonio Rodríguez und Roque Herrera haben diese Partei gegründet. Alle drei haben derzeit Führungspositionen im Rathaus von Yaiza inne. Dort scheinen sie sich politisch sehr nah gekommen zu sein, denn sie gehörten bis dato unterschiedlichen Parteien an: Gladys Acuña machte bisher bei der PIL Karriere, José Antonio Rodríguez zog bei den letzten Wahlen für Nueva Canarias in den Wahlkampf und Roque Herrera für die PP. Weiterlesen

Kanaren: Schulabbrecherquote in 2014 auf Rekordtief

Heute steht in der Presse die Meldung, dass es auf den Kanaren noch nie so wenig Schulabbrecher gab wie in 2014. Ziemlich ernüchternd liest sich allerdings die Abbrecherquote: Das Rekordtief liegt bei 23,8% und ist noch weit entfernt von der EU-2020-Zielvorgabe von 10%.

2011 haben auf den Kanaren 31,5% der Schüler die Schule ohne Abschluss verlassen, 2012 waren es 28,3% und 2013 27,5%.

Diese Werte beziehen sich auf die öffentlichen Schulen. Auf den Kanaren gehen etwa 20% der Schüler auf eine Privatschule (spanienweit sind es knapp 30%).

Fotoausstellung in Arrecife: Berlin aus der Sicht von Nino Díaz

Am 18. Dezember um 20:00 Uhr wird die Fotoausstellung „Kaugummiautomat. Berlín, Otras perspectivas,“ in der Casa de los Arroyo in Arrecife eröffnet. Die Fotos hat der 1963 in Tías geborene und zur Zeit in Berlin lebende Musiker, Komponist und Künstler Nino Díaz aufgenommen. Die Ausstellung endet am 27.2.2015.

Ort: Casa de los Arroyo,
Avenida Coll 3 (neben dem Hotel Miramar an der Küstenstraße von Arrecife)
Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo – Fr. von 8:00 – 15:00 Uhr.

Erstes Urteil im „Caso Unión“: Yaizas Ex-Bürgermeister Reyes kommt ziemlich ungeschoren davon

Der Hauptprozess im „Caso Unión“ hat neulich begonnen. Genauer gesagt sind nun in den diversen Teilprozessen Urteile zu erwarten, denn das bisher größte Inseldrama – oder ist es eine Komödie? – in Sachen Korruption, Vetternwirtschaft und Amtsmissbrauch ist juristisch in zahlreiche Akte zerlegt worden, um irgendwie Übersicht zu behalten angesichts der vielen zum Teil sehr skurrilen und miteinander verwobenen Handlungen zahlreicher Akteure.

Das erste Urteil ist heute gesprochen worden: José Francisco Reyes, von 1994 – 2008 Dauerbürgermeister von Yaiza, wurde zu sechs Monaten Haft verurteilt (in Spanien werden Haftstrafen von weniger als zwei Jahren i.d.R. auf Bewährung ausgesetzt), und zwölf Jahre lang darf er keine öffentlichen Ämter ausüben; was er vermutlich eh nicht mehr vorhatte. Weiterlesen

Gemeinde Yaiza: Privat genutzte, öffentliche Flächen im Visier der Bürgermeisterin

Allein im Gebiet Costa Papagayo & Montaña Roja in Playa Blanca soll es etwa 130.000 m² öffentliche Flächen geben, die überwiegend von Hotels gewerblich und vollkommen gratis genutzt werden. Damit soll bald Schluss sein, kündigte die Bürgermeisterin von Yaiza, Gladis Acuña an, auf deren Schreibtisch seit Juli letzten Jahres ein ausführliches Rechtsgutachten zu diesem Thema liegt.

Vorgesehen ist nun, dass Nutzer öffentlicher Flächen einen finanziellen Ausgleich zu leisten haben, und die Nutzung erst nach erfolgten Ausschreibungen möglich ist. In jenen Fällen, in denen Gebäude und Anlagen auf öffentlichem Grund stehen und auch durch den brandneuen Bebauungsplan nicht abgedeckt sind, soll ein Rückbau erfolgen; bei Gebäuden also ein Abriss, so die Bürgermeisterin. Weiterlesen

Pflicht zum Führerscheinumtausch – aktualisierte Infos auch zum Umtauschprozedere

Durch eine EU-Richtline von 2013, die nach zweijähriger Übergangsfrist am 19. Januar 2015 in Kraft tritt, gelten für EU-Residenten die nationalen Führerscheinbestimmungen des Landes, in dem sie Wohnsitz und Lebensmittelpunkt haben. Für uns „Resis“ also die spanischen. Besitzer spanischer Führerscheine müssen ihr „carné“ seit jeher regelmäßig erneuern – und diese Pflicht gilt nun auch für uns Residenten. Früher oder später kommen wir um einen Umtausch in einen spanischen Führerschein nicht herum, denn es gilt nun auch, dass EU-Bürger neue Führerscheine nur noch von jenem EU-Land ausgestellt bekommen, in dem sie residieren.

Umtauschpflicht und -zeitpunkt nicht registrierter Führerscheine:

Abhängig ist der Umtauschzeitpunkt davon, ob wir mit rosa oder grauem „Lappen“, mit älterem Scheckkartenführerschein ohne befristete Gültigkeitsdauer, oder mit dem neuesten, ab 19.1.2013 ausgestellten, auf 15 Jahre befristeten Scheckkartenführerschein herum gondeln. Weiterlesen

Führerscheinumtausch: In der Warteschleife von Tráfico

Vor dreieinhalb Monaten bin ich zu „Tráfico“ gegangen, um den Tausch meines deutschen Führerscheins gegen einen spanischen zu beantragen, denn Tráfico registriert keine Führerscheine, bei denen irgend eine FS-Klasse abgelaufen ist. In meinem Fall war es CE, auf die ich gut verzichten kann. Tráfico bleibt da hartnäckig, und meine schriftliche Nachfrage bei Tráfico-Madrid bleibt seit zwölf Monaten unbeantwortet.

Zum FS-Umtausch wird bei Antragstellung der deutsche FS eingezogen und eine schlechte Kopie davon ausgehändigt, an die der Durchschlag des Einzahlungsbelegs geheftet wird. Meine mit dem Antrag eingereichte Farbkopie landete indes im Papierkorb des Sachbearbeiters. Weiterlesen

Kanarische Schildläuse D.O.P.

Die Cochenilleschildlaus (Dactylopius coccus) könnte auf den Kanaren bald endgültig zu einer x-beliebigen Pflanzenlaus degradiert werden, da es sogar in Guatiza und Mala, den einstigen Epizentren der Cochenillenlauszucht der Kanaren, nur noch eine Handvoll Hobbyzüchter gibt. Immer seltener schreiten sie durch ihre arg pieksenden Opuntienreihen, um die weiblichen Läuse von den Kakteengewächsen abzukratzen. In getrocknetem Zustand werden diese Läuse zu Pulver vermahlen, das als roter Farbstoff E 120 insbesondere in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie zum Einsatz kommt. Weiterlesen