Costa Teguise – El Bocadito

TeguiseGemeinde: Teguise
Lage: Costa Teguise, Centro Comercial Los Charcos 15, 16, (Eingang an der Avenida Islas Canarias schräg gegenüber der Post)
Tel: 928 346 794
Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 – 23:00 h

Sept 2012: Im September kehrten wir erneut im El Bocadito ein, um die Tapas von der Bar zu testen; und die haben uns überzeugt: Schnörkellos-klassische Tapas bei reichlicher Auswahl. Als Tapas-Bar ist das El Bocadito also empfehlenswert, und wir sind dort ab und zu Gast! Wie’s um die Speisen der Speisekarte mittlerweile bestellt ist, haben wir noch nicht wieder getestet.

Okt 2008: Die Terrasse, direkt an der Straße, ist mit bunter Plastikbestuhlung bestückt, der Innenraum holzbetont und mit vielen Weinflaschen dekoriert. Damit passt das Erscheinungsbild nahtlos in die Restaurantlandschaft von Costa Teguise.

Katalanische, spanische und kanarische Küche sowie Tapas werden angeboten. Mit Sashimi erhält auch Asia als exotischer Fremdkörper einen Platz auf der sonst rustikalen Speisekarte. Das Restaurant mitten  im Touristenzentrum wird auch gerne von Spaniern besucht, und so lockte uns sein guter Ruf. Wir waren bereits um 18:00 vor dem großen Ansturm gekommen, denn ohne Vorreservierung ist in dem “Kult-Restaurant“ zu späterer Stunde nur mit Glück ein Tisch frei. Prominenz kehrt hier ebenfalls ein, und stolz präsentiert sich der Restaurantchef auf zwei Fotowänden u.a. mit Pedro Almodóvar.

Wir (3 Erwachsene und ein Kind) wählten den Salat “Ensalada Mezclum” und “Pa amb Tomacat” (geröstetes Weißbrot mit Knoblauch, Ölivenöl und frischer Tomate) als Vorspeise. Der Salat bestand aus Blattsalat, Zwiebeln und Ziegenkäse. Das Balsamico/Olivenöl-Dressing, mit Honig verfeinert, betonte die Ziegenrolle recht angenehm, den üppig untergemischten Croutons fehlte jedoch leider die Frische.

Der Hauptgang bestand aus Thunfisch-Sashimi, gebratener Dorade und Kaninchen. Der Kinderteller “Hühnchenfilet + Pommes“ sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt, qualitativ lag er auf Fast-Food-Niveau.

Die Dorade lanzarotetypisch mit Kartöffelchen und etwas Gemüse serviert, bewegte sich qualitativ im Durchschnitt des Inselangebotes. Auf  Mojo oder gebratenen Knoblauch wurde allerdings verzichtet, lediglich grobes Salz würzte den Fisch.

In einer Billig-Soja-Sauce ertränkt, konnte der Thunfisch keinerlei Aroma entfalten und auch das Kaninchen, in einer Suppenschale unter Pommes versteckt, gab keinerlei Grund zur Freude.

Rundum enttäuschend war das lieblos Angebotene, und der Bermejo blanco seco konnte bei Zimmertemperatur keine Rettung bieten.

Die Preise enthalten wohl Promi-Zuschlag; als wir dort waren, war allerdings keiner zu sehen.

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