Calderas-Runde bei Guatiza: Opuntienkulturen aus der Vogelperspektive

TeguiseGemeinde: Teguise
Schwierigkeitsgrad: mittel
Gehzeit: ca. 1 h – begeisterte Gipfelstürmer planen mehr Zeit ein.
Schuhwerk: Am besten geschlossene Schuhe, da es u.a. über Lapilli und steinige Pfade geht.

Guatiza-CalderetasAusgangs- und Endpunkt ist der Parkplatz am Kaktusgarten von Guatiza.

Von dort aus geht es östlich zunächst via calle Brunela in die c/ Bermejuela, dann rechts in die calle Jesús Maria Betancort.

Zwischen Hausnr. 48 und 44, hinter prächtigen Säulenkakteen, geht’s nach links auf einen Weg Richtung Vulkangruppe „Las Calderas“ östlich von Guatiza. Der Hang, an dessen Fuß zunächst entlang gegangen wird, ändert seine Oberflächenbeschaffenheit und -farbe: Die hellere Fläche ist eine ehemalige „Alcogía“ – eine mit einer Kalkschicht versehenen Auffangfläche für Regenwasser. Eine einzelne Palme ist zu sehen, die angesteuert wird.

Ca. 20 m hinter der Palme geht’s nach rechts, und sodann in Serpentinen den mit Lapilli bedeckten Hang hinauf (wenn der Pfad nicht entdeckt wird, dann einfach einen eigenen Weg gehen). Oben angekommen, umrunden wir nun entgegen den Uhrzeigersinn und direkt auf dem Kraterrand fast vollständig den höchsten Vulkan der Vulkangruppe.

Nach der Tour mit prächtiger Aussicht ist rechterhand ein Pfad zu sehen, dem wir folgen. Er führt uns oberhalb eines der in dieser Region zahlreichen ehemaligen Lapilli-Abbaugebiete und Steinbrüche ein Stück bergauf. Oben angekommen, halten wir uns zunächst rechts und drehen sodann Richtung Meer; und zwar zunächst an einer Natursteinmauer entlang in Richtung eines größeren Steinhaufens, und dann weiter geradeaus bis zum Abhang. Aus dieser Perspektive ist beinahe das komplette Cochenille-Gebiet zu sehen, also die alten Opuntienkulturen, auf denen einst Schildläuse zur Gewinnung von rotem Farbstoff gezüchtet wurden.

Wir bleiben zunächst oben, aber halten uns nun links/nordöstlich. Das Gelände wird abschüssig, und bald ist im Hintergrund eine prächtige alte Ruine zu sehen. Nun geht es abwärts an zwei aufgeschichteten Steinmännchen/Steinhaufen vorbei – zunächst in Richtung Ruine. Kurz nach dem 2. Steinhaufen drehen wir eine Linkskurve in Richtung der kleineren Calderas; immer einem steinigen, schmalen Pfad folgend.

Kürzere Variante: auf Pfad bleiben, der in einen breiteren Weg übergeht.

Längere Variante: über einen Linksschlenker auf einem kaum sichtbaren Pfad Richtung kleinerer Kraterränder gehen; und von dort links in Variante 1 einbieben.

An der nächsten T-Kreuzung geht es nach links zurück nach Guatiza.

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