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Von Mala kommend führt ca. 200 Meter vor der Tankstelle rechts ein Weg zum Strand und einem kleinen Strandrestaurant. Sehr einfach aber naturnah sitzt man hier. Wer direkten Kontakt zu Wind, Sonne und Meerluft sucht, kann auf der Terrasse auf Kunststoffstühlen Platz nehmen. Schutz vor den Naturgewalten findet man im Wintergarten - der Ausblick auf Badegäste des ein wenig entfernten Badestrandes oder über die Bucht nach Mala kann hier ebenso genossen werden. Wir wählen die Holzstühle im Schutzbereich.
Eine sehr freundliche Bedienung reichte die kleine Karte, die von Pizza (da vermuten wir Tiefkühlprodukte) über Pommes bis zum Eis das Strandbuden-Vorurteil bestätigt. Aber das Angebot frisch zubereiteter Muscheln, Fisch, Salate und Fleischgerichte überraschte uns.
Wir orderten Salat und Puntillas (kleine Tintenfische, fritiert) als Vorspeisen und einen Fischteller sowie selbst zubereitete Tintenfischringe als Hauptgerichte. Die Vorspeisen kamen zügig: der Salat war sehr frisch und - wie auf Lanzarote üblich – mit einer vermutlich aus der Dose stammenden Spargelstange verziert. Die Puntillas schmeckten ebenfalls gut. Nach angemessener Zubereitungszeit erreichten uns die Hauptgerichte. Alles frisch und bodenständig - einfach prima. Der Fischteller bot drei kleinere Exemplare lanzarotetypischer Fischarten, Kartöffelchen und Salat. Die Tintenfischringe - zart und weich - unterschieden sich angenehm von den oft als „Gummiringe“ titulierten Frittier-Ergebnissen; auch sie wurden mit Salat und Kartöffelchen gereicht.
Mit 4 kleinen Gläsern Bier zahlten wir 37 Euro. Zufriedenheit machte sich breit, als wir die „Strandbude“ verließen.
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