Rundwanderung ab Mala, auf traditionellem Verbindungspfad von Mala im Nordosten Richtung LZ10 im Nordwesten und retour am Staubecken vorbei

(Alternative Teilstrecke zum 1. Teil der Wanderung Nr. 12 / Rother Wanderführer: Von Mala nach Haría)

HariaGemeinde: Haría
Schwierigkeitsgrad je nach Abschnitt: leicht, mittel
Gehzeit: ca. 2,5 Stunden (Aufstieg und Rückweg je ca. 1 1/4 Stunde)

Anfahrt: Von der Hauptstraße in Mala weist am nördlichen Ortsbereich ein blaues Schild auf eine Fußgängerunterführung hin. Dort Richtung Berge abbiegen und bis zur Dorfkirche fahren, wo geparkt werden kann. Hier beginnt und endet der Rundwanderweg (bzw. hier startet Wanderung Nr. 12 / Rother Wanderführer).


Wanderung 1. Teil: Aufstieg von Mala bis auf ca. 500 Höhenmeter Richtung LZ10: Ab der Kirche geht es auf dem Sträßchen, das bald zu einer Piste wird, zu Fuß weiter Richtung “Berge”. Über eine kleine Brücke geht es auf die andere Seite der Schnellstraße. Die Piste führt sodann an 2 Häusern vorbei. Unmittelbar nach dem 2. Haus zweigt links ein kleiner Pfad ab. Für den Aufstieg wählen wir diesen Pfad, der auf dem Kamm eine ziemlich steile, aber insgesamt sehr gut zu gehende Aufstiegsmöglichkeit bietet.

(Für Route Nr. 12 im Rother Wanderführer bleiben Sie auf der Piste, die in Serpentinen an einem Staubecken ebenfalls zur LZ10 führt. Dieser Weg wird unser Rückweg. Zeitlich dauert der Aufstieg über diesen Serpentinenweg länger als über unsere Pfad-Alternative, die wir darüber hinaus für schöner und abwechslungsreicher halten wegen der abwechslungsreichen Panoramablicke).

Rasch wird an Höhe gewonnen auf diesem Pfad. Gelegentlich Blicke zurück auf die Ostküste lohnen sich, denn mit jedem Höhenmeter gibt’s mehr zu sehen. Je nach Jahreszeit können auch Paraglider beim Starten beobachtet werden (der Startpunkt befindet sich am Staubecken, an dem wir auf dem Rückweg vorbei kommen).

Nach etwa einer halber Stunde ist in Gehrichtung eine Höhle zu sehen. Der Pfad verläuft rechts oberhalb der Höhle und ist nach einer Weile – auch abhängig von der Jahreszeit – nur noch schlecht zu erkennen auf dem immer felsigeren Boden. Dennoch besteht keine Gefahr, sich zu verlaufen, wenn immer ungefähr geradeaus und aufwärts gegangen wird. Bald schon sind links die ersten Windräder des Windparks zu sehen, und das ein oder andere “Steinmännchen” signalisiert, dass sich nicht verlaufen wurde.

Die Vulkane sowie die Landschaft des Nordens erscheinen im Blickfeld. Wenig später ist vorne rechts die militärische Radarstation zu sehen, die sich unterhalb des Gipfels “Peñas del Chache” des Famara-Massifs befindet (mit 671 m höchster Berg Lanzarotes).

Kurz darauf ist vorne links der Umriss eines alten Hauses zu erkennen. Diese beiden Orientierungspunkte im Auge behaltend, geht es etwa mittig weiter bergauf, bis ein Feld mit höherer Vegetation zu sehen ist. An diesem Feld geht’s rechts vorbei auf einem Feldweg, der an einigen Abschnitten stark ausgewaschen wurde. Kurz darauf sind weitere Häuser in der Ferne zu sehen.

Hier ist die Vegetation nach Regenfällen besonders üppig und sehenswert.

Am zweiten Haus biegen wir nach rechts ab auf den Serpentinenweg, der bis nach Mala führt. Also auf jenen Weg, den “Rother-Wanderführer-Route-12-Wanderer gehen”, um weiter nach Haría zu wandern.

Wanderung 2. Teil: Auf dem Serpentinenweg und am Staubecken vorbei zurück nach Mala

Auf dem Serpentinenweg besteht absolut keine Gefahr, sich zu verlaufen, denn er endet in Mala.

Zunächst kommen wir an einer alten Finca vorbei (der “Casa de la Vida”) und spazieren gemütlich und immer bergab zurück Richtung Mala. In der unteren Hälfte des Serpentinenwegs kommen wir an einzelnen Häusern und am Staubecken vorbei.


Kartenausschnitt aus Lanzarote Tour & Trail, detaillierte Wanderkarte (1:40.000) von Discovery Walking Guides (manchmal auch bei amazon.de verfügbar):

12Mala1g

 

12Mala30g

Fotos von Januar 09 / Serpentinenweg oberhalb des Staubeckens:

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