Rundwanderung Haría – Máguez – Riscokliff – Mirador del Risco – Haría

→ Wandertipp: Für sportliche Wanderer eine pure Genusstour mit atemberaubenden Ausblicken am Risco-Kliffrand entlang.

HariaGemeinde: Haría
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer
Nur für Personen geeignet, die Mauern und Felsformationen kletternd überwinden können. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit erforderlich. Windarme Tage wählen.

Dauer: ca. 3,5 Stunden inkl. Pausen.


Anfahrt und Parkmöglichkeit:

In Haría bis zum nördlichen Ortsausgang fahren. In der Straße „Calle Casas Atrás“ unmittelbar hinter dem ehemaligen Restaurant „La Frontera“ gibt es reichlich Platz auf dem ehemaligen Parkplatz des Restaurants.

1. Abschnitt – Dauer ca. 1 Stunde: Von Haría nach Máguez und ab dort bergauf bis zum Kliffrand

Ab Parkplatz geht es ein kurzes Stück zurück die Straße bergauf bis zur Gabelung. Dort geht es nach links in die Calle Romero und dort zunächst bergab. Nun immer geradeaus bis nach Máguez. Auch dort geht es weiter geradeaus – auf der Calle Tahoyo – bis zur Weggabelung der Calle la Caldera und der Calle San Francisco. Ein älteres Haus mit einer mittlerweile verblassten, vormals blauen Borte seht in dieser Gabelung. Dort geht es nach links in die Calle la Caldera. Umittelbar hinter dem letzten Haus der Häuserzeile am linken Wegrand geht ein Pfad nach links ab, der als Abkürzung genutzt werden kann für die ersten Serpentinen der grob geteerten Straße Richtung Kliff. Eine verrostete Tafel markiert den Abzweig der Abkürzung.

Der Pfad führt steil bergauf und mündet in einer Kehre der Straße. An einer Hinweistafel bietet sich ein schöner Blick auch in die Caldera. Die nächste Serpentine kann ebenfalls über einen gut sichtbaren Pfad abgekürzt werden. Danach geht es auf dem Fahrweg weiter bergauf. Kurz bevor das Kliff erreicht wird ist rechterhand eine markante Wetterstation mit einem runden Dach zu sehen. Ein kurzes Stück weiter gabelt sich der Weg – wir halten uns links.

Im Blickfeld wird ein Gedenkstein mit Flagge sichtbar. An dieser Stelle ist im Oktober 2005 der damals 31 Jahre junge Juan Antonio Betancor, Abgeordneter der lokalen Partei PIL (Partido de Independientes de Lanzarote) in seinem Fahrzeug die Klippen hinab gestürzt. Ob es ein tragischer Unfall oder Selbstmord war, ist nie geklärt worden.

Am Gedenkstein endet die erste Etappe. Der Rundumblick ist grandios.

2. Abschnitt – Dauer ca. 2 Stunden: Am Kliffrand entlang bis zum Mirador del Risco

Diese Etappe ist schwierig, da nun weiter Richtung Süden und meist knapp am Kliffrand entlang insgesamt 3 x bergab*) z.T. geklettert und 2 x bergauf gegangen wird, wobei zwei Täler durchschritten werden. Im 3. Tal ist der Mirador del Risco und ein befahrbarer Weg erreicht. Die Abstiege erfolgen jeweils kreativ, wobei ab und zu ausgetretene Bereiche zu erkennen sind. Bergauf wird stets der steilste, sichtbare Pfad bis zur nächsten Anhöhe gewählt; Abzweigungen werden ignoriert. Die Mühe lohnt sich; denn es ist eine der schönsten Wegstrecken auf Lanzarote.

*) Der erste Abstieg kann etwas sanfter beginnen, indem ab dem Gedenkstein zunächst ein Stück Richtung Osten gegangen wird bis zu einem kleinen Durchbruch einer Steinmauer.  Dort haben wir Steine aufeinander geschichtet, um die Stelle zu markieren, an der mit dem Abstieg – mehr oder weniger im Zickzack – begonnen wird, bis rechterhand und direkt unterhalb der Felskante ein Felsbrocken zu sehen ist, auf dem als Hinweis kleinere Steine liegen. Ab diesem Felsbrocken geht es zunächst direkt unterhalb der Felskante entlang, und  sodann wird weiter abgestiegen bzw. über Felsen, Geröll und Sand.

3. Abschnitt – Dauer ca. 30 Min.: Vom Mirador del Risco bequem über Pisten und Straßen zurück zum Parkplatz

Am Mirador, der mit Steinmauern umfasst ist, geht es links auf dem befahrbaren Weg Richtung Haría. In Haría, kurz vor der Markthalle (dort gibt es u.a. einen Stand mit frischen Snacks und Sitzplätzen) und dem Kunsthandwerkerhaus von Haría geht es nach links in die Calle de la Cruz, und dann immer geradeaus bis zum Startpunkt.

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