Das kanarische Bodengesetz (Ley del Suelo de Canarias)

Die „Ley del Suelo“ ist ein gesetzlicher Eckpfeiler des Baurechts. Bislang galten für die Kanaren in diesem Zusammenhang das allgemeine, spanische Bodengesetz sowie eine Vielzahl von regionalen und lokalen Gesetzen, Vorschriften und Verordnungen. Eine einheitliche Regelung für die Kanaren sollte nun her, und wurde als kanarisches Bodengesetz (Ley del Suelo de Canarias) im Juni d.J. vom kanarischen Parlament verabschiedet. Weiterlesen

La Santa: Ausbau der Hotel- und Sportanlagen von öffentlichem Interesse?

Die Inselregierung wird sich in der nächsten Vollversammlung mit einer Vorlage der Kommission für Raumordnung (Comisión de Política Territorial) befassen, die es in sich hat und umstritten ist: Die Kommission hat unter Enthaltung der Stimmen der PP-Vertreter vorgeschlagen, die bereits seit dem Jahr 2000 in der Planung befindliche Erweiterung der Hotelkapazitäten um 300 Betten sowie den Ausbau der Sportanlagen auf der Halbinsel La Santa in die Kategorie “von öffentlichem Interesse“ einzustufen. Weiterlesen

Baugenehmigungen von zwei Hotels ungültig

Auch heute gab es wieder Nachrichten aus dem Gerichtssaal des Obersten Gerichtshofs der Kanaren:

In zwei Prozessen, bei denen die Inselregierung als Klägerin auftrat, wurde entschieden, dass Baugenehmigungen, von denen innerhalb der gesetzten Fristen kein Gebrauch gemacht wurde, ungültig werden und nicht verlängert werden dürfen um zu vermeiden, dass eine bauliche Anlage, die zu einem späteren Zeitpunkt errichtet wird, gegen zwischenzeitlich veränderte rechtliche Rahmenbedingungen verstößt. Weiterlesen

Im vergangenen Jahr wurden 4.359 neue Wohneinheiten geplant

Die Architektenkammer hatte im Jahr 2006 viel zu tun, denn 4.359 Neubauvorhaben mit einer Wohnfläche von insgesamt 446.065 m² mussten geprüft werden. Dabei handelte es sich ausschließlich um private Bauvorhaben; öffentlich geförderte Wohneinheiten sind zuletzt vor 2001 eingereicht worden.

Bisheriges Rekordjahr war allerdings 2002, in dem die Summe der Wohnflächen aller Neubauvorhaben bei 624.888 m² lag.

Das Brachland-Bauwunder von Playa Blanca

Der Bürgermeister von Yaiza, José Francisco Reyes, hat Anfang Dezember 2006 die Baulizenz erteilt für weitere 1008 Wohnhäuser sowie 220 gewerbliche Einheiten. Auf nicht bebaubarem Brachland – zumindest laut dem seit 1993 geltenden Raumordnungsplan PIOT – Plan Insular de Ordenación Territorial. Das Bürgermeisteramt beruft sich indes auf den geltenden Flächennutzungsplan PGOU – Plan General de Ordenación Urbana von 1973, in dem das Gebiet als bebaubares Land ausgewiesen war. Weiterlesen

Tinajo: Flächennutzungsplan erschwert Bau von Doppelhäusern

Heute wurden im Amtsblatt „Boletín Oficial“ die verabschiedeten Änderungen des Flächennutzungsplans von Tinajo veröffentlicht. Unter anderem ist die Mindestgrundstücksgröße für Doppelhäuser neu geregelt worden. Dies sei erforderlich gewesen, da in der Gemeinde zunehmend Fälle aufgetreten seien, in denen auf einem Grundstück zwei Häuser entstanden sind.

Neuer Flächennutzungsplan von Haría schließt touristisches Bauprojekt in Órzola aus

Die COTMAC (Kommission für Territorialordnung und Umweltschutz der Kanarischen Inseln) hat am 1.12.06 den neuen Flächennutzungsplan PGOU* des Municipio de Haría verabschiedet. Dabei ist eine Bebauung zur touristischen Nutzung ausgeschlossen worden mit der Begründung, dass diese gegen den geltenden touristischen Nutzungsplan (PTE**) verstoße. Weiterlesen