Patera am Famara-Strand angelandet

Ein 6 m langes Boot mit zwei Außenbordmotoren wurde am frühen Morgen unterhalb der Norwegersiedlung entdeckt. Nach den wohl aus Marokko stammenden Insassen wird seitdem gesucht. Auch ein Drogenspürhund der Guardia Civil wurde eingesetzt.

Die Krise in Spanien sowie auch das Grenzüberwachungssystem SIVE haben dazu geführt, dass die letzten Jahre kaum mehr eine Patera an den kanarischen Küsten ankam.

Suche nach weiteren Bootsflüchtlingen wird fortgesetzt

Auch in der Nacht von Montag auf Dienstag hat ein kleines Flüchtlingsboot die Küste von Lanzarote erreicht; und zwar nördlich von Costa Teguise im Küstenabschnitt „Los Ancones“. 13 Marokkaner sollen insgesamt an Bord gewesen sein. 3 Insassen wurden relativ schnell gefunden und gaben an, minderjährig zu sein; 2 weitere wurden zwischenzeitlich ebenfalls entdeckt. Die Suche nach den noch flüchtigen Insassen wird fortgesetzt. Ganz offensichtlich auch per Hubschrauber: denn gestern knatterte mehrmals ein Helikopter an Mala vorbei.

Senegal – Kanaren: ein Angehöriger von Immigranten berichtet

Die große senegalesische Tageszeitung „le soleil“ hat für einen Artikel den Ingenieur Abdou interviewt, dessen 4 Brüder – Fischer von Beruf – vor 2 Wochen in Richtung Kanaren aufgebrochen waren. Die Online-Tageszeitung „diariodelanzarote“ hat den Artikel für eine Meldung vom 29.5.2006 zugrunde gelegt: Weiterlesen