Patera am Famara-Strand angelandet

Ein 6 m langes Boot mit zwei Außenbordmotoren wurde am frühen Morgen unterhalb der Norwegersiedlung entdeckt. Nach den wohl aus Marokko stammenden Insassen wird seitdem gesucht. Auch ein Drogenspürhund der Guardia Civil wurde eingesetzt.

Die Krise in Spanien sowie auch das Grenzüberwachungssystem SIVE haben dazu geführt, dass die letzten Jahre kaum mehr eine Patera an den kanarischen Küsten ankam.

Niederländischer Journalist auf Flüchtlingsboot

Am vergangenen Wochenende sind mehrere Boote mit illegalen Einwanderern an den kanarischen Küsten angekommen; eines an der Playa de las Conchas auf La Graciosa.

In diesem Boot saßen 30 Personen, darunter etwa 16 Minderjährige, eine Frau sowie ein niederländischer Journalist. Details zur Überfahrt sind nach wie vor nicht bekannt. Vielleicht werden sie in der Reportage zu lesen sein?

Wahlkampfthema Immigrantenunterkunft

Aktuell umwirbt die PP die Wähler mit dem Versprechen, dass weder am ausgewählten und umstrittenen Standort in Güime noch an irgend einem anderen Ort auf der Insel eine größere Einrichtung zur Unterbringung von Immigranten gebaut werde, sollte Rajoy die Wahl gewinnen. Lediglich kleine Einrichtungen zur Erstunterbringung im Flughafengebiet würden der Partei vorschweben.

Standort der Immigrantenunterkunft umstritten

Alle Parteien der Gemeinde San Bartolomé lehnen den Bau einer Immigrantenunterkunft in Güime ab. Die Notwendigkeit des bereits 2006 von der spanischen Regierung in Auftrag gegebenen Projektes ist zwar unstrittig, aber der vom Innenministerium vorgesehene Standort wird als ungeeignet angesehen. Die Gemeinde schlägt nun Alternativen vor, die Bürgermeister Miguel González dem Innenminister unterbreiten wird.