Wanderung um die Quemada de Orzola

Haria

Gemeinde: Haría
Schwierigkeitsgrad: leicht + leichtmittel
Gehzeit: ca. 1,5 h

Diese wunderschöne Wanderung um den “kleinen Schwestervulkan” des Monte Corona ist im “Rother Wanderführer“ beschrieben:  “Um die Quemada de Orzola“.

Tipp: Nicht wie im Wanderführer beschrieben in Yé starten, sondern ab der sehr romantischen LZ-203, so dass es auf der 1. Teilstrecke bergauf und auf der 2. bergab geht. Diese Variante haben wir hier beschrieben.

Im Wanderführer steht als Untertitel “Kleine Runde durch die Weinberge im hohen Norden”. Wir meinen, dass der Untertitel nicht zutrifft: Zwar kommt man an zahlreichen Weinfeldern vorbei, charakteristisch für diese phantastische Rundwanderung ist der Mix aus Kultur- und Naturlandschaft und der starke Kontrast zwischen mühsam und zum Teil in Reih und Glied aufgeschichteten Stenmäuerchen und bizarren Gesteinsformationen.

In der „Vega Grande“ – einer besonders fruchtbaren Ebene, wächst ab Herbst/Spätherbst Gemüse aller Art (u.a. Kartoffeln, Zucchini, Erbsen), in Zocos stehen Mandelbäumchen, die in manchen Jahren bereits Anfang Dezember blühen. Auf brach liegenden Feldern wachsen Opuntien und zahlreiche andere Pflanzenarten, und mit Glück finden sich auch wilde Tomaten, die besonders schmackhaft sind. Auf nicht kultivierten Flächen gedeihen diverse Kanaren-Endemiten.

Extra: Abstecher zum Vulkankrater „Quemada de Orzola“:

Dezember 12:

Februar 2010 :

Diesmal sind wir nach etwa 15 Minuten Gehzeit hinter einem kleinen, mit schwarzen Lavasteinen verkleideten Würfelhäuschen abgebogen. Der Abstecher lohnt sich, auch wenn der Weg nach wenigen Minuten in einem Feld endet, und wir wieder retour gegangen sind.

Dezember 2006

 

 

 

 

 

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