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Wanderung zwischen Kratern und Calderen südlich von Mancha Blanca (Jan/07)
Schwierigkeitsgrad: 1. Abschnitt östlich der LZ-56: +  2. Abschnitt westlich der LZ-56: + Gehzeit: 1. Abschnitt ca. 1,5 h,; 2. Abschnitt ca. 2 h
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Diese Wanderung ist im „Rother Wanderführer“ beschrieben: Route Nr. 16: “Die Vulkanberge um Mancha Blanca - Pittoreske Runde zwischen Kratern und Calderen”
Am Parkplatz befindet sich ein Hinweisschild, auf dem mehrere Wandertouren eingezeichnet sind. Tour Nr. 5 startet von hier aus, wir blieben heute jedoch bei unserem Vorhaben, die Tour aus dem Rother Wanderführer zu machen, auf den bisher stets Verlass war.
Das war in der 1. Auflage von 2005 nicht der Fall (Hinweis: in der 2. Auflage 2008 sind Korrekturen vorgenommen worden, die u.E. nach wie vor nicht ganz zutreffen), deshalb vorweg unsere Anmerkung: Die Beschreibung auf Seite 77 ist u.E. (auch in der 2008-Ausabe) sehr missverständlich, zumal der Weg weder ansteigt noch die Zeitangaben mit unserer Erfahrung überein stimmen. Darüber hinaus kommt man in den Krater der Montaña Ortiz auf diesem Weg nicht, es sein denn man macht einen Abstecher über den erwähnten Weg zur Kiesgrube!). Wir ändern die Beschreibung auf Seite 77 ab Zeile 7 bis zur vorletzten Zeile deshalb wie folgt:
„...ein unwirtliches Lavafeld wird durchwandert.“ Der Weg führt weiter, am Fuß der Montaña Ortiz entlang. Der Abzweig nach rechts, unmittelbar hinter einem Grüppchen von 4-5 Palmen, das in einer Senke links unterhalb des Weges steht, wird ignoriert (bzw. wer einen ca. 15minütigen Abstecher zum Krater der Montaña Ortiz machen möchte, biegt hier ab). Wir bleiben auf dem Hauptweg, an dem sich nach ca. 100m auf der linken Seite ein kleiner, geschützter Grillplatz befindet. Kurz darauf erreichen wir eine T-Kreuzung, an der wir rechts abbiegen (Hinweis: Wer verkehrt abbiegt, also nach links, sieht sofort auf der linken Seite ein Kreuz mit der Inschrift „Marcial MR, ..25.7.2004“, das hübsch umpflanzt wurde). Der Weg macht eine Linksbiegung, geht leicht bergauf und ändert seine Beschaffenheit: Nun geht es auf einer gröberen Piste, deren Verlauf an manchen Stellen erst durch genaueres Hinschauen deutlich wird, weiter. Die Piste führt durch eine schöne Lapilli-Landschaft, mit streckenweise unschönen Aushüben, die durch den Abbau von Lapilli entstanden sind und endet an einem Weg, den wir links abbiegen und der von Steinreihen eingesäumt ist. „Dieser bringt uns durch eine aufgelassene ....“
Hinweis zu Seite 78 unten: Die “Montaña de los Rodeos“ ist leicht zu erkennen, da sie aufgrund von Abbauarbeiten sehr „scheckig“ aussieht.
Hinweis zu Seite 79 oben: Die weglose Strecke über die Lavaplatten wurde durch ‚Steinmännchen’ gekennzeichnet.
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Erste Wegstrecke: Östlich der LZ-56, an der Montaña Ortiz und der Caldera Colorada vorbei:
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Der Weg führt uns zur Montaña Ortiz und an deren Fuße entlang. Am Grüppchen von 4-5 Palmen (siehe Foto unten), das in einer Senke links unterhalb des Weges steht, gibt es eine Möglichkeit, rechts abzubiegen, um einen Abstecher zum Krater der Montaña Ortiz zu machen (ca. 15-20 Minuten).
Wer auf direktem Wege zur Caldera Colorada möchte, bleibt auf dem Hauptweg, an dem sich nach ca. 100m auf der linken Seite ein kleiner, geschützter Grillplatz befindet. Kurz darauf erreichen wir eine T-Kreuzung, an der wir rechts abbiegen (Hinweis: Wer verkehrt abbiegt, also nach links, sieht sofort auf der linken Seite ein Kreuz mit der Inschrift „Marcial MR, ..25.7.2004“, das hübsch umpflanzt wurde).
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Der halbseitig offene Krater der Montaña Ortiz kann von der Wegstrecke aus gut betrachtet werden, ohne den o.g. Umweg machen zu müssen.
Der Weg geht in eine gröbere Piste über, deren Verlauf an manchen Stellen erst durch genaueres Hinschauen deutlich wird. Er führt durch eine schöne Lapilli-Landschaft, mit streckenweise unschönen Aushüben, die durch den Abbau von Lapilli entstanden sind.
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Die Piste endet an einem Weg, den wir links abbiegen und der von Steinreihen eingesäumt ist. Dieser bequem zu gehende Weg führt uns zur Caldera Colorada. Der Blick auf die Vulkankette im Hintergrund ist beeindruckend.
Einzelne Gehöfte, von einer oder wenigen Palmen umgeben, bieten sich bei günstigeren Lichtverhältnissen für werbewirksame Aufnahmen an.
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Die Caldera Colorada sieht aus dieser Perspektive grau und trist aus. Auf ihrer “Schattenseite” sind deutliche Spuren von Lapilli-Abbau zu erkenne. Welch ein Frevel!
Der Weg führt am Hang der Caldera Colorada entlang, wodurch der Wanderer in den Genuß der farbprächtigen Seite des Vulkans gelangt, und endet an der LZ-56. Dort heißt es, links abbiegen; und nach ca. 250 m nach rechts. Dort beginnt der zweite Wegabschnitt.
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Zweiter Wegabschnitt: Westlich der LZ-56 an der Caldera Santa Catalina und der Montaña de los Rodeos vorbei.
Auf dieser Strecke wird das Ausmaß des Raubbaus an der Natur so deutlich, wie wir noch auf keiner anderen Wanderung erlebt haben. Die Strecke führt zunächst an der Caldera Santa Catalina vorbei. Und danach muss Ausschau gehalten werden nach der Montaña de los Rodeos, denn die Strecke dorthin geht querfeldein. Die Montaña de los Rodeos ist gut zu erkennen, denn der Vulkan wird ausgeplündert, so dass er sehr scheckig aussieht (Foto unten rechts). Es ist ein wahres Trauerspiel, diese Tour zu gehen.
Und wenn nicht eine Teilstrecke des Weges über faszinierende Lavaplatten führen würde, die so aussehen, als sei die Lava kürzlich erst erkaltet, würde sich dieser Wegabschnitt nicht weiter lohnen. ‘Steinmännchen’ weisen den Weg über die Platten.
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So sieht die Montaña de los Rodeos aus der Nähe aus....
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