Rundwanderung um die Caldera Quemada durch berühmte Kultur- und Naturlandschaften

Rundwanderung ab Tinguatón um die Caldera Quemada durch berühmte Kultur- und Naturlandschaften (4/07)

Schwierigkeitsgrad:
Gehzeit: ca. 2,5 h
Zur Druckversion

 
 
 

Wenige Steinwürfe südlich der letzten Häuser von Tinguatón – auf der LZ-56 – geht rechts ein Sträßchen ab. Dort befindet sich ein großer Parkplatz. Auf der gegenüber liegenden Straßenseite ist ein großes Hinweisschild zu sehen, auf der die Wanderroute (Nr. 5) markiert ist. (Die ersten rund 20 Minuten Wegstrecke entsprechen der Wanderung Nr. 16 aus dem Rother-Wanderführer). Wir beschreiben diese Wanderung, da sich auf der Strecke insgesamt nur 2 Hinweisschilder befinden.

Wir starten auf dem Weg, der rechts vom Schild und in Richtung Südosten und Montaña Ortiz führt. Nach knapp 20 Minuten Gehzeit, unmittelbar hinter einem Grüppchen von 4-5 Palmen, das in einer Senke links unterhalb des Weges steht, geht ein Abzweig nach rechts ab, der ignoriert wird (bzw. wer einen ca. 15minütigen Abstecher zum Krater der Montaña Ortiz machen möchte, biegt hier ab).

Hinweisschild

Wandertouren im Municipio de Tinajo

Der Weg führt durch's Malpaís zur Montaña Ortiz

..durch die Vulkanlandschaft

 Wir bleiben auf dem Hauptweg, an dem sich nach ca. 100m auf der linken Seite ein kleiner, geschützter Grillplatz befindet. Kurz darauf erreichen wir eine T-Kreuzung, an der wir links abbiegen (Wanderer, die Route 16 des Rother-Wanderführers machen, biegen hier rechts ab). Sofort links ist ein Kreuz zu sehen mit der Inschrift „Marcial MR, ..25.7.2004“, das hübsch umpflanzt wurde.

Grillplatz

Kreuz mit der Inschrift „Marcial MR, ..25.7.2004

Wir bleiben auf diesem Weg (von dem bereits nach wenigen Metern ein Abzweig rechts abgeht, den Hügel hinauf führt und dort endet). Nach insgesamt rund 1 Stunde Fußweg durch eine Malpaís-Landschaft und mit Weitblick in die Vulkanlandschaft wird eine Häusergruppe erreicht, die von Weinfeldern umgeben ist.

Ca. 100 m hinter den Häusern – und noch vor der LZ-58 – biegen wir, der Ausschilderung folgend, links ab. Nun geht zunächst ein kurzes Stück bergauf. Oben angekommen, öffnet sich die weite Landschaft mit Mancha Blanca im Blickfeld. Nun geht es bergab, Malpais zur linken Seite, und zur rechten Seite an der Montaña Tizalaya vorbei. Ein Ziegenpferch ist aus der Ferne zu sehen - und zu hören.

Wie besonders gelungene, moderne Gemälde sehen einige bizarre Lavaformationen aus, die sich am Ende des Lavastroms gebildet haben. 

Ziegenpferch

Danach geht es weiter durch einen Teil des La Geria-Gebiets mit seinen von Steinmauern umfassten Weinstöcken. Der Kontrast der streng geometrisch angelegten Kulturlandschaft zur sehr bizarren, vulkanischen Naturlandschaft könnte kaum größer sein und bildet jenes einzigartige Gesamtkunstwerk, durch das Lanzarote die hohe Auszeichnung eines Weltkulturerbes erlangt hat.

Die Linksabbiegung an der nächsten T-Kreuzung, die nach insgesamt ca. 1,5 Stunden erreicht wird, ist ebenfalls durch ein Schild, auf dem “Las Quemadas” steht, angezeigt. Ein gelbes Anwesen ist in Gehrichtung zu sehen.

Wir folgen dem “Camino las Quemadas”, der in die LZ-46 mündet. Dort biegen wir nach links ab und steuern direkt auf die berühmte Wallfahrtkirche “Ermita de los Dolores” zu. Hinter der Kirche - auf einer kleinen Anhöhe, befindet sich ein großer Platz, auf dem Mitte September, wenn die größte Wallfahrt der Insel stattfindet, die Festzelte auf den grün markierten Flächen aufgebaut sind. Wir gehen quer über diesen großen Platz und dann auf dessen Zufahrtstraße Richtung Tinguatón. Der Ort ist nach kurzer Zeit erreicht. An einem Stromhäuschen, auf dem der Name der Zufahrtstraße “Calle Esquina la Vega” geschrieben steht, biegen wir nach links, gehen bis zum Ortsende von Tinguatón und erreichen wenige Minuten später den Ausgangspunkt der Wanderung.

Besucher sind in Tinguatón übrigens herzlich willkommen...: