Aufstieg auf den Monte Corona

Gemütlicher Aufstieg zum Monte Corona und retour (März 06 + Juli 06)

Schwierigkeitsgrad:
Gehzeit (hin und zurück): ca. 1 h

 
 
 

Diese Strecke entspricht der ersten Teilstrecke der Wanderung Nr. 5 des „Rother Wanderführers“, auf den wir für die detaillierte Wegbeschreibung verweisen (dort ist eine etwas längere Rundwanderung inkl. Abstieg zum Kratergrund beschrieben). 

Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Monte Corona zu besteigen. Die Tour ab Yé ist die einfachste und schnellste und startet ca. 150 m links von der – außerhalb der Ortschaft liegenden – Dorfkirche, vor der man gut parken kann.

Ca. 150 m links von der Kirche, wenige Meter vor dem 2. Haus von links von der Kirche aus gezählt, beginnt der Weg. Zwischen zwei kleinen kniehohen Pfeilern ist meistens eine Kette gespannt, so dass keiner mit dem Auto passieren kann, was ansonsten mit Sicherheit der ein oder andere Gipfelstürmer tun würde, um den kurzen Weg noch weiter zu verkürzen, denn der Feldweg könnte auch bequem mit dem Auto befahren werden bis zu einer Stelle, an der es eine Art Wendeplatz gibt. Ab dort ist der Weg zu Corona nur noch ein Pfad, der an einer einsamen Palme vorbei führt, die als Orientierungshilfe für den Abstieg gute Dienste leistet, falls - was wir gemacht haben - abweichend von der im Wanderführer beschriebenen Rundwanderung für den Rückweg dieselbe Strecke gewählt wird.

Und ab dieser markanten Palme wird der Pfad steiler - insgesamt ist er jedoch relativ leicht zu bewältigen, da die Gehzeit ab Kirche bis zum Kraterrand nur knapp eine halbe Stunde dauert. Für die Aufenthaltsdauer am Kraterrand sollte man sich Zeit gönnen, denn der Blick ist phantastisch; und der Bereich vorm Kraterrand relativ flach, so dass man die Gegend leicht erkunden kann.

Nach außergewöhnlich lang anhaltenden und kräftigen Regenfällen war insbesondere der gesamte Inselnorden im Winter und Frühjahr 2006 von einem grün-bunten Blumenmeer überzogen, so dass unsere Märzwanderung eher einer Gräser-, Blumen- und Blütenschau glich:

Kirche von Yé

..ein Blumenmeer

am Kraterrand

Blick auf die Torecilla und noch viel weiter..

Im Juli waren viele Pflanzen verdorrt. Nicht die Weinpflanzen, an denen dicke Trauben hingen. Auch der zahlreiche Fenchel sorgte für Farbtupfer sowie einige klassische Trockengebiet-Pflanzen. Hier einige Juli-Aufnahmen:

Monte Corona - Weinreben

Fenchel

im Sommer sind Ocker- und Rottöne dominant

Kraterrand im Juli

die Palme als Orientierungshilfe

einigen Pflanzen kann selbst die größte Trockenheit nichts antun...