Trüffelsuche (Februar 06)
Kaum zu glauben, aber auf Lanzarote wächst eine, leider nicht außergewöhnlich schmackhafte, weiße Trüffelart: die "Terfezia pinoyi (Maire)", von den Einheimischen schlicht "papa cría" genannt, die im Frühjahr und nur nach Regenfällen (derer gab es ja in 2006 reichlich) wenige cm unter sandigen Böden an den Wurzeln des Kanaren-Sonnenröschens (Helianthemum canariense) wächst und sich anhand einer sternförmig aufplatzenden Erdkruste zu erkennen gibt. Diese Pilze erleben bei den Lanzaroteños ihr jähes Ende überwiegend im Eintopf, oder in Olivenöl und mit Knoblauch gebraten.
Die Saison ist daran zu erkennen, dass Einheimische - mit Messern, Löffeln o.ä. in der Hand - sandige Felder, auf denen das gelb blühende Kanaren-Sonnenröschen wächst, suchend abwandern.
Es bereitet großes Vergnügen, "Trüffelschwein" zu spielen! Deshalb sind wir auch heute zum Sammeln losgegangen. Diesmal mit Kamera.
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Um zahlreichen Misserfolgen beim Aufstöbern vorzubeugen empfiehlt es sich, den Sandboden gezielt in unmittelbarer Nähe von Kanaren-Sonnenröschen nach den sternförmigen Rissen abzusuchen, denn der Pilz gedeiht mit dieser Pflanze in Symbiose. In Gesellschaft mit anderen Pflanzen und an anderen als an sandigen Orten wächst diese Trüffelart auf Lanzarote nicht:

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